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Für eine bessere Spendenkultur
Meldungen der Redaktion aus: Allgemeines - chronologisch sortiert
18 Artikel, 2 Seiten   [1] [2]
List-Image: Operation HandVerbrennungen wurden ebenfalls kostenlos operiert
Bild: Dr. Susanna Berndt

CharityWatch.de besuchte Team von Interplast-germany in Südvietnam

Die german doctors im Mekong Delta

30.04.2010 • Da standen sie: Mütter, Väter, Großeltern und andere Verwandte mit Kindern aller Altersstufen. Hoffnung stand in ihren Augen und Angst. Angst, es könnte nicht wahr sein, was vom 14. bis zum 28. März auf dem Banner über dem Eingang der Augenklinik von Can Tho zu lesen war: „Ein herzliches Willkommen dem deutschen Ärzteteam, das Kinder mit Verbrennungen oder Lippen- und Gaumenspalten kostenlos operiert.“ Und die Bilanz des Teams von interplast-germany kann sich sehen lassen. Für 210 Euro Spendengeld pro Operation erhielten 84 Patienten professionelle Hilfe – schnell und unbürokratisch. [mehr]

List-Image: OperationDeviemed-Ärzte operieren ein Spaltkind
Bild: Dr. Susanna Berndt

Besuch eines Ärzteteams von Deviemed in Vietnam

Mehr als nur ein Lächeln

15.04.2010 • Mitten in Zentralvietnam liegt das moderne Central Hospital von Hue. Die Besonderheit stellt der Bereich für allgemeine Chirurgie dar. Dort dürfen Ärzte ausländischer Hilfsorganisationen einheimische Patienten mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten operieren. Deviemed folgt dieser Einladung seit 1999. Auch in diesem Jahr schickte die Organisation ein Team mit hochdotierten Ärzten und erfahrenen Schwestern, um Kindern und Jugendlichen nicht nur ein Lächeln, sondern vor allem ein menschenwürdigeres Leben zu ermöglichen. [mehr]

In eigener Sache

Mails mit verleumderischem Inhalt

Sehr geehrte Leserinnen und Leser von CharityWatch.de,

Mitglieder des Teams von CharityWatch.de erhielten im Frühjahr 2010 Mails mit ebenso verleumderischem wie beleidigenden Inhalt. Gedroht wurde, die Mails zu verbreiten, sollte das Team von CharityWatch.de seine Arbeit nicht sofort einstellen. Selbstverständlich werden wir dieser Forderung nicht nachkommen. Bei der Polizei wurde bereits Strafanzeige erstattet, wie wir es auch bei weiteren Fällen handhaben werden.

Das Team von CharityWatch.de distanziert sich vollständig von den Inhalten und verspricht, auch weiterhin den Verbleib von Spendengeldern zu hinterfragen, damit endlich bekannt wird, welche Hilfsorganisationen ihr Geld tatsächlich im Sinne der Hilfsbereitschaft verwenden und welche nicht.

Auf Anregungen und Unterstützung im Kampf um eine bessere und wahrhaftigere Spendenkultur freut sich Ihr CharityWatch.de-Team

List-Image: LG München INach nur einem Verhandlungstag wurde das Urteil gesprochen
Bild: Landgericht München I

Haftstrafen auf Bewährung

Über fünf Millionen Euro veruntreut

04.02.2010 • Am 3. Februar wurde der Prozess gegen Heidrun Sch. und ihren Sohn Carsten Sch. vor der 5. Strafkammer des Landgerichts München eröffnet. Sie mussten sich einer Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue stellen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigte das Mutter-Sohn-Gespann sich über einen Zeitraum von drei Jahren widerrechtlich um insgesamt über fünf Millionen Euro bereichert zu haben. Diese Summe ging von den Konten der Vereine Kinder in Not e.V. und Deutsche Gesellschaft Tiere und Natur e.V. in das Privatvermögen der Beschuldigten über. Die Beweisaufnahme der Staatsanwaltschaft München dauerte mehrere Jahre und für den Prozess wurden acht Termine anberaumt. Durch umfassende Geständnisse der beiden Angeklagten kam es jedoch schon am ersten Verhandlungstag zur Urteilsverkündung. Die Geständigkeit von Heidrun und Carsten Sch. wurde von der Staatsanwältin „hoch angesehen“ und so kam es zu einem Strafmaß, mit dem leider nur die Angeklagten höchst zufrieden sein können. [mehr]

List-Image: Cover DZI-AlmanachJährlich wird der DZI-Spenden-Almanach vorgestellt
Bild: DZI, Cover Almanach

DZI Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen

DZI bestätigt CharityWatch.de-Warnungen

09.01.2010 • Allein im vergangenen Jahr warnte CharityWatch.de vor mehr als 30 zum Teil sehr großen Spendenorganisationen. Nun hat das DZI Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen einige der Warnungen bestätigt. Im Rahmen der Vorstellung des DZI-Spenden-Almanachs, der Portraits von über 250 Organisationen mit dem DZI-Spenden-Siegel enthält, wurde auch vor einigen sehr zweifelhaften Organisationen gewarnt, die sich ebenfalls auf der schwarzen Liste von CharityWatch.de befinden. Dazu zählen die Cleft-Kinder-Hilfe Professsor Hermann Sailer Stiftung (Nachtrag von 2012: Das DZI hat diese Warnung zwischenzeitlich aufgehoben.), Hilfe Weltweit, das St. Josefs Indianer Hilfswerk oder HELP. Vorsicht gilt bei diesen Namen zum Teil auch schon aufgrund der Verwechslungsgefahr mit renommierten Organisationen. [mehr]

Charity bei Tchibo

Profitgier oder Sozialverantwortung?

10.12.2009 • Seit dem 25. November hat Tchibo eine exklusive Charity-Kollektion im Angebot. An der “Whatever It Takes”-Kampagne beteiligen sich internationale Stars wie George Clooney, Phil Collins und Robbie Williams. Die eigens für Tchibo kreierten Produkten zeigen eine von den Stars entworfene persönliche Botschaft, ein Selbstportrait oder ein “unverwechselbares Artwork als Zeichen der Hoffnung”. Ein Teil des Verkaufserlöses wird gespendet. Doch wie viel der zwischen zehn und 20 Euro teuren Produkte an den guten Zweck fließen, will Tchibo nicht bekannt geben. Auf Nachfrage lautete die Aussage der Presseansprechpartnerin Helen Rad, dass „die Produkte bei den Kunden gut ankommen“. [mehr]

List-Image: Offene BücherOffene Bücher sollten selbstverständlich sein
Foto: Stefan Loipfinger

Einsehbarkeit der Mittelverwendung

Transparenz ist Voraussetzung für Seriosität

23.11.2009 • Für Kapitalgesellschaften wie eine GmbH ist es gesetzlich vorgeschrieben, je nach Größe bestimmte Finanzzahlen zu veröffentlichen. Bei eingetragenen Vereinen oder einer Stiftungen gibt es keine gesetzliche Verpflichtung. Sehr wohl aber eine moralische Verantwortung, insbesondere wenn sie sich der Gemeinnützigkeit verpflichtet haben. So sollte es selbstverständlich sein, Mitglieder und Spender über die Verwendung ihrer Gelder zu informieren. Auch die drei großen „Qualitätsgewährleister“ DZI, Spendenrat und VENRO bezeichnen die Veröffentlichung von Finanzzahlen als Pflicht. Es ist also von einem Branchenstandard zu sprechen, der jeden Transparenzverweigerer ausgrenzt. Spender dürfen solche Organisationen getrost von ihrer Zuwendungsliste streichen. Schließlich wird es schon einen Grund haben, wenn jemand seine Mittelverwendung nicht offen legt. [mehr]

TNS-Spendenmonitor

Spendenbereitschaft bis Oktober 2008 unverändert

07.01.2009 • Seit 14 Jahren veröffentlicht TNS infratest den Deutschen Spendenmonitor. Der neu untersuchte Zeitraum November 2007 bis Oktober 2008 ergab eine von 40 auf 42 Prozent erhöhte Spendenquote der Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren. Der durchschnittliche Spendenbetrag der 27 Millionen Privatpersonen reduzierte sich von 108 auf 102 Euro, wodurch die Gesamtspendensumme mit 2,8 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr in etwa unverändert blieb. Angesichts des Befragungszeitraum der 4.000 repräsentativ ausgewählten Personen von Mitte September bis Oktober 2008 kann allerdings noch keine Beruhigung hinsichtlich der aktuellen Finanzmarktkrise und der daraus entstandenen Wirtschaftsrezession gegeben werden. [mehr]

Pampers und Paulaner

Positivbeispiele für Firmenkooperationen

28.11.2008 • In immer stärker umworbenen Märkten suchen die Marketingexperten kommerzieller Konzerne ständig nach Ideen, um ihre Marktanteile auszubauen. Vor vergleichbaren Problemen stehen Charityorganisationen, wenn es um die Gewinnung von dringend notwendigen Spenden geht. Was liegt also näher, als die Verbindung beider Ziele durch Kooperationen. Der eine gibt seinen guten Namen und kassiert dafür Spenden. Der andere will seine Marktanteile vergrößern, in dem er ein gutes Gewissen beim Kauf seiner Produkte vermittelt. So lange der Verbraucher dabei ehrlich über die Zusammenhänge informiert wird, ist das durchaus eine sinnvolle Win-Win-Situation. [mehr]

Falsche Kostenquote bei UNICEF

Vorwürfe an das DZI zum Prüfprozess bei Spendensiegelvergabe

07.10.2008 • Im Frühjahr 2008 hat das DZI Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen durch die Aberkennung des Spendensiegels von UNICEF Schlagzeilen produziert. Bis auf die Begründung absolut nachvollziehbar. Doch was war bis dahin? Im DZI Spenden-Almanach 2007/2008 wird die Hilfsorganisation vor allem hinsichtlich ihrer geringen Kostenquote gelobt: „Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig (niedrig = unter 10 Prozent).“ Laut CharityWatch.de eine falsche Einstufung, wie auch der deutlich umfangreichere Geschäftsbericht 2007 zeigt. [mehr]