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Für eine bessere Spendenkultur
Meldungen der Redaktion aus: Warnungen (Archiv) - chronologisch sortiert
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List-Image: gerettete Katze

Undurchsichtiges Vereinskonglomerat

Notwendiger Spenderschutz vor Tierschutzliga in Deutschland

15.07.2008 • Vielleicht ist die Tierschutzliga in Deutschland e.V. wirklich ein Zusammenschluss verschiedener Vereine, um „an die Lösung der zahlreichen Tierschutzprobleme gemeinsam heranzugehen“. Außerdem heißt es unter der Überschrift Gemeinsamkeit macht stark: „Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen, die sich oft eher bekämpfen als Tierschutzarbeit zu leisten, stehen sich unsere Mitgliedsvereine gegenseitig bei.“ Starke Worte! Doch leider bleibt es dabei. Eine Überprüfung, ob wirklich effektivere und bessere Arbeit geleistet wird, ist aufgrund der Verweigerung konkreter Berichte und Zahlen nicht möglich. Das ist allerdings nicht alles, warum Spenderschutz angebracht erscheint. [mehr]

Food for you e.V.

Verkaufsverbot für Obdachlosenzeitungen

15.07.2008 • Wer hat nicht schon mal jemandem auf der Straße eine von Obdachlosen herausgegebene Zeitung abgekauft, um hierdurch Gutes zu tun? Bei den Ausgaben des eingetragenen Vereins Food for you aus Darmstadt ist allerdings Vorsicht angebracht. Die Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz hat erhebliche Zweifel, dass hiermit wirklich ein guter Zweck unterstützt wird. Deshalb ist in diesem Bundesland der Verkauf von den Obdachlosenzeitungen „Food for you“, „StraMax“ und „Streetworker“ nun auch untersagt worden. [mehr]

World Children’s Fund

Rosenkranz im Bettelbrief ist nur ein Warnsignal

09.07.2008 • Vermutlich soll ein schlechtes Gewissen produziert werden. World Children’s Fund Deutschland e.V. verschickt Bettelbriefe mit zweifelhaften Fotos und einem Rosenkranz. Im PS schreibt Joseph Lam: „Mit dem beiliegenden Rosenkranz bedanke ich mich schon heute für Ihre großzügige Hilfe. Bitte bedenken Sie: Es ist Ihre Spende, die unschuldige Kinder im Sudan vor einem qualvollen Hungertod rettet.“ Aber das ist längst nicht alles, weshalb von Spenden an den Verein dringend abzuraten ist. [mehr]

Logo: Parkinson Fonds

Parkinson Fonds gGmbH

Geld für Werbeagentur statt für Parkinsonpatienten

08.07.2008 • Manche diskutieren, ob zehn oder 15 Prozent der Spendeneinnahmen maximal für Werbeausgaben ausgegeben werden dürfen. Doch die Internationale Parkinson Fonds (Deutschland) gGmbH interessiert das nicht. Laut einer Überprüfung durch die rheinland-pfälzische ADD Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion hat sie zwischen Mai 2006 und August 2007 mehr Geld für eine Werbeagentur ausgegeben als überhaupt Spenden eingesammelt wurden. Deshalb wird auch klar vor der aktiv Spenden sammelnden gemeinnützigen Gesellschaft gewarnt. [mehr]

Stalkingopferhilfe

Eine Nachverfolgung von Zahlen ist nicht erlaubt

25.06.2008 • Bevor jemand auf eine Anzeige in einer Tageszeitung Geld spendet, sollte immer vorher zumindest die Internetseite als weitere Informationsquelle herangezogen werden. Wenn dort aber kein Jahresbericht mit Finanzzahlen zum Verein zu finden ist, dann ist Vorsicht angebracht. Das bestätigt einmal mehr die Erfahrung mit Deutsche Stalking-Opferhilfe e.V.. [mehr]

Seminarverein für die Tourismusbranche

Bundesrechnungshof kritisiert Verschwendung von Steuergeld

20.06.2008 • Ein Seminarveranstalter speziell für die Tourismuswirtschaft ist nicht ungewöhnlich. Dass sich ein solcher aber zu erheblichen Teilen durch Steuergelder finanziert, lässt allerdings aufhorchen. Wenn das Ganze dann schon seit 25 Jahren so stattfindet, wird es zweifelhaft. Das hat auch den Bundesrechnungshof auf den Plan gerufen, der dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie empfohlen hat, die Förderung des Vereins einzustellen. [mehr]

Bayerischer Blindenbund

Ein Blick in die Bücher ist nicht gestattet

17.06.2008 • Nach einer anfänglichen Auskunftsbereitschaft hat dies Cornelia Eisele vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB) plötzlich geändert – nämlich dann, als es um konkrete Zahlen ging. Dabei sollte für einen Verein, der Spenden sogar mit Anzeigen in Tageszeitungen akquiriert, Transparenz selbstverständlich sein. [mehr]

Aggressive Tierschutzwerbung

Zu wenig Geld für Projekte von Vier Pfoten

21.05.2008 • Spendenwerbung mit unwürdigen Fotos von Bären ist kein Einzelfall bei Vier Pfoten. Die regelmäßigen Spendenaufrufe sind aber nicht nur hinsichtlich ihrer Bebilderung verbesserungsbedürftig. Auch die dafür entstandenen Kosten sind mit 1,36 Millionen Euro in 2006 zu hoch ausgefallen, denn der Betrag verschlang allein gut ein Fünftel der Spendeneinnahmen. Hinzu kamen weitere Aufwendungen für Verwaltung von 711.000 Euro, Förderinformation und Report (1,76 Millionen Euro) und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit von 191.000 Euro. [mehr]

List-Image: Vogel -> PfauPfau vor Holzstapel

Fragwürdige Mittelverwendung

Das Vogelschutz-Komitee aus Göttingen ist keine Spende wert

01.04.2008 • Eine Anfrage nach dem letzten Jahresbericht wird mit einer Loseblatt-Sammlung beantwortet. Die daraus ersichtlichen Zahlen betreffen dann das Jahr 2005! Doch das ist längst nicht alles, was Anlass zur Skepsis beim Vogelschutz-Komitee gibt. Eine Durchsicht der Unterlagen ergibt, dass gerade mal 11,5 Prozent der Gesamteinnahmen von 1,26 Millionen Euro für Projektausgaben verwendet wurden. [mehr]

List-Image: Schwester Nirmala, Prof. Sailer

Adressenkauf

50 Prozent Kosten bei Cleft-Kinder-Hilfe

01.04.2008 • Mitleid erregende Bilder von Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte in einem unaufgefordert zugesandten Spendenaufruf machten auf die Cleft-Kinder-Hilfe aufmerksam. Auf Nachfrage verweigerte der Geschäftsführer Gerhard M. allerdings die Übersendung einer ausführlichen Mittelverwendung: „Die komplette Bilanz liegt dem Finanzamt Hannover vor und kann dort eingesehen werden.“ Nur ein wenig aussagekräftiger Tätigkeitsbericht wurde zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus fügte der Geschäftsführer drei selbst erstellte Grafiken zur Mittelverwendung der Cleft-Kinder-Hilfe Professor Hermann Sailer Stiftung gGmbH bei. Danach hat die 2005 gegründete Stiftung in den beiden vergangenen Jahren 52 beziehungsweise 49 Prozent für Mittelbeschaffung und Verwaltung ausgegeben. [mehr]