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Für eine bessere Spendenkultur
Meldungen der Redaktion aus: Firmenspenden (CSR) - chronologisch sortiert
List-Image: Kinder IndienHilfe für arme Kinder in Indien
Bild: ©TheFinalMiracle-Fotolia.com

Projekt WHY Deutschland e.V.

Spende bei Buchung einer Reise

03.11.2010 • Bei jeder Buchung einer Tour-Vital-Reise werden zwei Euro gespendet. Eine Indienreise bringt sechs Euro pro Buchung für den guten Zweck. Dieser nennt sich Projekt WHY und hilft Kindern und Jugendlichen in Indien. Seit 2008 existiert dazu der Projekt WHY Deutschland e.V. mit Hans Emde als Vorstand und Geschäftsführer. Emde ist auch Geschäftsführer von Tour Vital und schreibt zu der Kooperation: „Tour Vital unterstützt Projekt WHY seit Juli 2007. (…) In Abstimmung mit der lokalen Projektleitung in Indien werden Förderziele definiert und finanzielle Unterstützung zur Deckung der laufenden Kosten (circa 5.000 Euro pro Monat) von Projekt WHY gewährt.“ [mehr]

List-Image: Ein Herz für KinderDas Logo kennt jeder.
Die Mittelverwendung nicht.
Foto: Jubiläums-Briefmarke

Bild hilft e.V. – Ein Herz für Kinder

Unterlassungserklärung der Sparda-Bank Berlin

05.10.2010 • Im Rahmen einer zweimonatigen Werbeaktion anlässlich des 20-jährigen Jubiläums spendete die Sparda-Bank Berlin e.G. für jeden abgeschlossenen Vertrag zur Altersvorsorge 20 Euro an Bild hilft e.V. – Ein Herz für Kinder. Ein Leser von CharityWatch.de hat deshalb bei der Bank hinterfragt, weshalb diese Kooperation mit einem so intransparenten Verein wie Bild hilft geschlossen wurde? Die offizielle Antwort der Unternehmenskommunikation sollte den Kunden beruhigen, in dem sie die Berichterstattung von CharityWatch.de diskreditierte: "Nach Auskunft der Kollegen von Bild hilft e.V. ist die Darstellung auf der Seite CharityWatch so nicht korrekt und an vielen Stellen irreführend. Wenn sie dazu Detailfragen haben, können Sie sich gern am besten direkt an den Kommunikationsverantwortlichen von 'Ein Herz für Kinder', Tobias Fröhlich, wenden." Was konkret falsch oder irreführend an der Berichterstattung sei, wurde nicht ausgeführt. Zukünftig wird die Bank das auch nicht mehr behaupten, denn sie hat eine rechtsverbindliche Unterlassungserklärung abgegeben. [mehr]

Trösterbären von Kinderhilfe

Das Geschäft kann weiter gehen

12.07.2010 • Nur in einer Kurzmeldung wurde über die sehr zweifelhaften Methoden des Vereins Kinderhilfe e.V. berichtet, da laut der Vorsitzenden Gertraud Beißer ohnehin bereits die Löschung beim Notar veranlasst wurde. Allerdings lag schon damals der Verdacht nahe, dass dies nicht das Ende der Sponsorensuche für Trösterteddys ist. Leserinnen und Leser wurden aufgefordert, Hinweise auf neue Aktivitäten zu geben. Und die kamen auch. Fast nahtlos weiter macht nun die Kinderhilfe GmbH in Gründung mit Gertraud Beißer als Geschäftsführerin und Manfred Beißer als Gesellschafter. Damit wird nun endlich klar, worum es geht: Geld verdienen mit der „guten Sache“. [mehr]

List-Image: Ecosia HomepageStartseite von ecosia.org
Bild: www.ecosia.org

Suchmaschine Ecosia.org

Spenden an WWF durch Internetsuchanfragen

25.05.2010 • Das World Wide Web bietet sehr Vieles, man muss es nur finden. Ohne Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Co. ist das allerdings fast unmöglich. Christian Kroll aus Wittenberg betreibt ebenfalls drei Suchmaschinen. Allerdings mit einem großen Unterschied: Die Erträge aus den Suchanfragen werden zum großen Teil für den Schutz der Regenwälder eingesetzt. Dabei hat ein Sucher nicht einmal Nachteile – im Gegenteil. Kroll arbeitet mit Bing, Google und Yahoo zusammen. Die Ergebnisse sind also identisch mit den direkt dort gestellten Anfragen. In Sachen Datenschutz ist ein Sucher allerdings durch den „Umweg“ über Kroll’s Suchmaschinen besser gestellt. Eine wirkliche Empfehlung in Verbindung mit der guten Tat. [mehr]

List-Image: FutterthekeVon vollen Regalen träumen viele Tierheime
Bild: Lion Schiner

Robin Hood Tierheimservice

Geld verdienen mit Tierfuttergeschenken

24.03.2010 • Der Robin Hood Tierheimservice tritt als Vertrauensträger auf dem Gebiet Tierfuttersponsoring auf. Seit immerhin zwölf Jahren ist das Unternehmen schon im Geschäft. „Seriosität wird bei uns groß geschrieben und unterscheidet unsere Arbeitsweise ganz deutlich von anderen Firmen in diesem Bereich.“ Der Erfolg scheint dem Einzelunternehmen Recht zu geben. Doch bei genauerer Betrachtung entsteht ein zweifelhafter Eindruck. Auf Rücksprache mit geworbenen Sponsoren und Partnertierheimen wird klar, dass die Arbeitsweise des Dienstleisters nicht so transparent ist, wie er verspricht. [mehr]

Futter für Tiere in Not

Undurchsichtige Wohltätigkeit

24.03.2010 • In aller Regel kämpfen Tierheime bundesweit um ihre Existenz. Die laufenden Kosten, die allein durch Tierfutter anfallen, nehmen den Einrichtungen jeglichen Handlungsspielraum und die Suche nach Spendern erweist sich oft als schwierig. Die Firma Futter für Tiere in Not verspricht Abhilfe zu verschaffen. Inhaber Oliver Baur macht Tierheimen das unglaubliche Angebot, Futter umsonst bereitzustellen. In ihrer Not hinterfragen die Tierheime diese ungewöhnliche Zuwendung selten, doch dass die kommerzielle Organisation dabei nicht ganz uneigennützig handelt, liegt nahe. Undurchsichtige Arbeitstechniken und Kritik des deutschen Tierschutzbundes geben Anlass, die wohltätigen Absichten des Dienstleisters in Frage zu stellen. [mehr]

List-Image: Charity bei TchiboSlipboxer aus der Charity-Kollektion von Tchibo
Foto: Stefan Loipfinger

Charity bei Tchibo

Profitgier oder Sozialverantwortung?

10.12.2009 • Seit dem 25. November hat Tchibo eine exklusive Charity-Kollektion im Angebot. An der “Whatever It Takes”-Kampagne beteiligen sich internationale Stars wie George Clooney, Phil Collins und Robbie Williams. Die eigens für Tchibo kreierten Produkten zeigen eine von den Stars entworfene persönliche Botschaft, ein Selbstportrait oder ein “unverwechselbares Artwork als Zeichen der Hoffnung”. Ein Teil des Verkaufserlöses wird gespendet. Doch wie viel der zwischen zehn und 20 Euro teuren Produkte an den guten Zweck fließen, will Tchibo nicht bekannt geben. Auf Nachfrage lautete die Aussage der Presseansprechpartnerin Helen Rad, dass „die Produkte bei den Kunden gut ankommen“. [mehr]

Pampers und Paulaner

Positivbeispiele für Firmenkooperationen

28.11.2008 • In immer stärker umworbenen Märkten suchen die Marketingexperten kommerzieller Konzerne ständig nach Ideen, um ihre Marktanteile auszubauen. Vor vergleichbaren Problemen stehen Charityorganisationen, wenn es um die Gewinnung von dringend notwendigen Spenden geht. Was liegt also näher, als die Verbindung beider Ziele durch Kooperationen. Der eine gibt seinen guten Namen und kassiert dafür Spenden. Der andere will seine Marktanteile vergrößern, in dem er ein gutes Gewissen beim Kauf seiner Produkte vermittelt. So lange der Verbraucher dabei ehrlich über die Zusammenhänge informiert wird, ist das durchaus eine sinnvolle Win-Win-Situation. [mehr]

Krombacher Regenwald-Projekt

Verbraucher werden für dumm verkauft

17.06.2008 • Die Werbung von Rudi Völler und Günther Jauch für Krombacher Bier hat vermutlich schon jeder mal gesehen. Im Gedächtnis geblieben ist sie Vielen sicherlich vor allem deshalb, weil mit dem Kauf von Krombacher-Bier die Unterstützung für den Regenwald im zentralafrikanischem Dzanga Sangha verbunden ist. „Jeder Tropfen zählt,“ denn „Ein Kasten = ein Quadratmeter.“ Das ist die einfache Formel, mit der die Verbraucher angeblich selbst bestimmen können, wie ihr Beitrag zum Umweltschutz aussehen soll. Ein sehr bescheidener Beitrag, da nur rund 4 Cent pro Kasten an WWF fließen. [mehr]