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Für eine bessere Spendenkultur
Meldungen der Redaktion aus: Home - chronologisch sortiert
19 Artikel, 2 Seiten   [1] [2]
List-Image: ora international deutschland e.V.ora hilft in 22 Ländern
©Renate W.-Fotolia.com

ora international Deutschland e. V.

„Mängel in der Informationspflicht“

16.01.2012 • ora international Deutschland e. V. ist ein christlich-überkonfessionelles Hilfswerk mit Sitz im nordhessischen Korbach. Der 1981 gegründete Verein verweist auf mehr als 30 Jahre Einsatz im humanitären Bereich. Der Slogan „Wir verändern Kinderleben“ benennt die Zielgruppe dieser Hilfstätigkeit in 22 verschiedenen Ländern. Dabei werden sowohl materielle Unterstützung wie auch medizinische Betreuung geleistet, Kindertagesstätten betrieben, Wasseraufbereitungsanlagen bereitgestellt und Suppenküchen betrieben. Das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) wie auch die Mitgliedschaft im Deutschen spendenrat sollen die Transparenz und Seriosität der Organisation belegen. Und damit fangen die Probleme an. [mehr]

List-Image: Großwild IngululesaGroßwild im Angebot
Quelle: www.ingululesa.co.za

Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz

Geschäfte mit einem Großwildjäger

24.08.2011 • Bereits im Mai 2008 hat CharityWatch.de kritisch über Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz berichtet. Seit dem wird vor Spenden an diese Organisation gewarnt, da damals beispielsweise viel zu viel Geld für Fundraising ausgegeben wurde. Doch hat sich seit der Kritik etwas bei dieser großen international tätigen Tierschutzorganisation geändert? Leider nein. Weiterhin fließt ein zu geringer Anteil der Spenden in den Tierschutz. Wichtige Fragen bleiben unbeantwortet. [mehr]

Deutscher Spendenrat e.V.

Ist der Spendenrat nur ein Marketinggag?

29.06.2011 • Eigentlich ist die Grundidee hinter dem Deutschen spendenrat sehr gut. Die Mitglieder unterzeichnen eine Erklärung, mit der sie sich zu Transparenz verpflichten. Einem Spender soll damit die Möglichkeit gegeben werden, sich ein eigenes Bild von den Mitgliedsorganisationen zu machen. Auch wenn man natürlich über die Tiefe der Informationen diskutieren kann, so wäre doch grundsätzlich ein sehr wichtiger Schritt getan. Doch wie sieht die Realität aus? CharityWatch.de hat in den letzten Monaten systematisch Mitglieder angeschrieben. Es wurden die Unterlagen erbeten, die eigentlich an „jedermann“ auf Anforderung zu senden wären. Das Ergebnis ist bisher erschütternd. Und das Schlimmste ist, dass der spendenrat anscheinend nichts dagegen unternimmt. [mehr]

List-Image: Zora-LogoLogo des Vereins zur Unterstützung von Mädchen in Not e. V.

Verein zur Unterstützung von Mädchen in Not e. V.

Selbstverpflichtung wird nicht erfüllt

02.05.2011 • Eigentlich müsste die Frage nach einem Tätigkeitsbericht eine reine Formsache sein. Denn der Verein zur Unterstützung von Mädchen in Not hat sich als Mitglied des Deutschen spendenrates dazu verpflichtet, einen den Anforderungen der Selbstverpflichtungserklärung entsprechenden Bericht „auf Wunsch an jedermann zu versenden“. Gelebt wird das allerdings nicht. Wie die mit dem Fundraising beauftragte Thekla Theresia Kulik nach Rücksprache mit dem Vorstand erklärte, ist der Verein nicht bereit gegenüber jedermann Auskünfte über die Verwendung der Spenden zu geben. Das wäre alles viel zu kompliziert und der Verein bei den zahlreichen Rückfragen überfordert. [mehr]

List-Image: Streetkids WaisenhausWaisenhaus in Tansania
Bild: Streetkids International

STREETSKIDS International e. V.

Transparenz im Internet ist nicht genug

13.04.2011 • Streetkids International e. V. (SKI) verhilft in Tansania sozial benachteiligten Kindern zu einem würdigen Leben voller Liebe und Möglichkeiten. Dazu zählen der Betrieb eines Kinderhauses, einer Lehrwerkstatt und eines medizinischen Camps. Rund 85 Prozent der Spendeneinnahmen wurden 2009 direkt vor Ort zu einer Verbesserung und Förderung der Lebenssituation eingesetzt. Vorbildhaft und nachahmenswert: Die von einer Steuerkanzlei erstellte detaillierte Einnahmen-Überschussrechnung des Jahresabschlusses ist über die Homepage von SKI für jedermann zugängig. Wenig erfreulich ist, dass auf e-Mails und telefonische Anfragen keine Antwort zu erhalten war. So blieben viele Fragen unbeantwortet. Und gerade Finanzberichte sind nicht immer selbsterklärend. [mehr]

Tagesmütter / Tagesväter-Pflegekinder-Service e.V.

Informationen zur Mittelverwendung abgelehnt

28.03.2011 • Der Tagesmütter / Tagesväter-Pflegekinder-Service e.V. (TaPS e.V.) kümmert sich um die Vermittlung von Tagespflege und um die Qualifizierung, Beratung und Begleitung von interessierten Tagesmüttern und Tagesvätern. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt Schwarzwald-Baar-Kreis soll eine qualifizierte Kindertagespflege in dieser Region gewährleistet werden, um das Angebot an Tagespflegeplätzen auszubauen. Eine Anfrage von CharityWatch.de, die Verwendung der Mitgliedsbeiträge durch die Zusendung eines aktuellen Jahresberichtes inklusive der Finanzzahlen transparent zu machen, wurde nicht sonderlich freundlich verneint: „Wir haben kein Interesse.“ [mehr]

Logo: Deutsch-Indisches KinderhilfswerkVereinslogo
Bild: Deutsch-Indisches Kinderhilfswerk e.V.

DIK Deutsch-Indisches-Kinderhilfswerk e.V.

Kein Interesse an Transparenz

16.02.2011 • Das DIK Deutsch-Indisches Kinderhilfswerk engagiert sich seit 1973 in Indien, um dort hilfsbedürftigen Menschen aus deren Notsituation zu helfen. Im Vordergrund steht bei dieser Spendenorganisation die Hilfe zur Selbsthilfe, um den Ärmsten der Armen eine Zukunft zu geben. Das DIK ist eine vergleichsweise kleine Hilfsorganisation, so dass der Vorstand sowohl die einzelnen Projekte, als auch die Verantwortlichen vor Ort genau kennt. Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und angeblich fließen die Spenden auf direktem Wege in die Projekte. Belegen wollen dies die DIK-Verantwortlichen allerdings nicht. Eine Übersendung des letzten verfügbaren Jahresberichtes und der entsprechenden Finanzzahlen wurde verweigert. Aus diesem Grund ist es nicht nachzuvollziehen, für welche konkreten Projekte und in welchem Umfang die Spendengelder eingesetzt wurden. [mehr]

Logo: Global Green - Green Cross Deutschland e.V.Das Logo des Vereins
Bild: Global Green - Green Cross Deutschland e.V.

Global Green – Green Cross Deutschland e.V.

Verzögerungstaktik trotz Transparenzversprechen

10.02.2011 • Green Cross Deutschland klingt nach einem großen Verein. Als Mitglied im Deutschen spendenrat hat sich das „grüne Kreuz“ zur Transparenz verpflichtet. Trotzdem wurde monatelang nicht auf Mailanfragen und Telefonanrufe reagiert. Die Selbstverpflichtung zur Übersendung eines Jahresberichts wurde erst erfüllt, nachdem CharityWatch.de Beschwerde beim Deutschen spendenrat eingelegte. Kein gutes Signal für Spender. [mehr]

Deutsches Spendenparlament e.V.

Merkel und Kerner loben zweifelhafte Initiative

16.08.2010 • Was haben Angela Merkel und Johannes B. Kerner gemeinsam? Beide loben das Deutsche Spendenparlament – zusammen mit anderen Persönlichkeiten. Dabei hat dieses nichts mit dem Bundestag oder einer anderen parlamentarischen Einrichtung zu tun. Es geht um den parlamentarischen Gedanken, dass die Spender selbst über die Verwendung ihrer Gelder abstimmen dürfen – zumindest ab einer Summe von 1.000 Euro. Doch das könnten Sie auch gleich direkt tun und nicht über den Umweg eines Vereins, der erhebliche Kosten produziert. In 2008 verschlangen die Verwaltung, Geschäftsführung und der Mittelerwerb stolze 40,7 Prozent der Gesamtausgaben. Keine empfehlenswerte Kostenquote. Trotzdem ist der von Dieter Brübach geleitete Verein Mitglied im Deutschen spendenrat und anderen Dachverbänden. Fernsehmoderator Johannes B. Kerner findet das Deutsche Spendenparlament generell für „sehr unterstützenswert“. Bundeskanzlerin Angela Merkel lobt das „Kompetenzgremium für gute Taten“, das es bei einem genaueren Blick nicht wirklich gibt. [mehr]

List-Image: BraunbärGlückliche Bären in Anholt
Bild: International Bear Federation

International Bear Federation Deutschland e.V.

Ein Zuhause für neun Raubtiere

09.08.2010 • Nicht alle Mitglieder des Deutschen Spendesrates leben die Transparenz, zu der sie sich durch ihre Mitgliedschaft verpflichtet haben. Bei der International Bear Federation ist das allerdings anders. Sie ist absolut transparent und informiert Spender umfangreich auf ihrer Website. Das Hauptprojekt – ein Bärenwald in Anholt – ist echter Tierschutz für die auf menschliche Hilfe angewiesenen Raubtiere. Der Spender kann selbst den Park besuchen und live erleben, wofür seine Gelder ausgegeben werden. Und das Geld kommt wirklich bei den Tieren an: Mit knapp über zehn Prozent sind die Ausgaben für Verwaltung und Werbung moderat. [mehr]

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