Donnerstag, 09.09.2010 Home Newsletter Kümmerkasten Kontakt Suche nach Organisation Frageportal
Für eine bessere Spendenkultur
List-Image: Indische FrauenAusgegrenzte Frauen in Indien
Bild: Indien-Nothilfe e.V.

Indien-Nothilfe e.V.

Hoffnung für benachteiligte indische Frauen

26.07.2010 • Eine schwere Erkrankung auf einer Urlaubsreise in Indien war 1994 Auslöser für die Gründung des Vereins Indien-Nothilfe. Seit dem engagieren sich Karin Demuth und ihr Ehemann Walter Lück als Vorstandsvorsitzende und stellvertretender Vorsitzender. Karin Demuth hat später sogar ihren Job als Büroleiterin der Gutachterkommission bei der Ärztekammer Nordrhein aufgegeben, um sich ganz der ehrenamtlichen Arbeit für den Verein zu widmen. Zwischenzeitlich ist auch ihr Ehemann pensioniert, so dass der Verein zur Berufung für beide wurde. Gehälter oder Aufwandsentschädigungen gibt es nicht. Sogar Kosten für Projektreisen werden von den beiden privat getragen. Entsprechend dieser Einstellung werden die Verwaltungs- und Werbekosten mit 1,7 Prozent (2008) beziehungsweise 3,8 Prozent (2009) auf einem extrem niedrigen Niveau gehalten. [mehr]

List-Image: Mikrokreditfinanzierung TogoEine der ersten Mikrokreditempfängerinnen in Togo
Bild: Heike Eggers - ana yi africa

Ana yi africa – Brücken nach Afrika e.V.

Nicht ausgereifte Mikrokreditvergabe

04.05.2010 • mikrokredite sind hervorragend dazu geeignet, um Menschen in armen Ländern einen Start in die eigene Existenz zu ermöglichen. Togo gehört zu den ärmsten und gleichzeitig auch zu den korruptesten Ländern der Welt. Genau dort hilft die Organisation ana yi africa – Brücken nach Afrika e.V. seit mittlerweile vier Jahren. Allerdings lassen die Strukturen des Vereins und die teils fragwürdige Verrechnung von Reisekosten keine Empfehlung zu. [mehr]

Herzen für eine neue Welt e.V.

Große Wirkung durch Fokussierung

21.01.2010 • Vor allem in den ländlichen Gegenden Perus herrscht große Armut. Nachdem der zwischenzeitlich pensionierte Diplom-Ingenieur Dr. Dieter Arnold das gesehen hatte, gründete er 1998 den Verein Herzen für eine neue Welt. Die Hilfe konzentriert sich auf das Chicon-Tal in den Anden Perus, 3.000 Meter über dem Meeresspiegel. 1.100 Menschen leben dort. Sie alle profitieren von neu geschaffenen Einrichtungen für die Dorfgemeinschaft, einem Kinderdorf für verwaiste Kinder und einer Schule. Ziel des Vereins ist es, neben der notwendigen Soforthilfe langfristig dazu beizutragen, dass sich die Lebensbedingungen verbessern und die Abwanderung in die Großstädte verringert. In Deutschland kommt der Verein mit vernünftigen Administrationskosten von 14 Prozent aus. In Bezug auf Unterlagen und Fragen ist er sehr transparent. [mehr]

List-Image: Kreditnehmerin aus Indonesien6 von 7 Kreditnehmer sind Frauen, Quelle: Stefan Knüppel von OI

Stiftung Opportunity International Deutschland

Mehrfachwirkung der Spenden

16.09.2009 • Erst mit der Verleihung des Nobelpreises an Muhammad Yunus wurde das Thema Microfinanzierung in der breiten Öffentlichkeit bekannt. Dabei war die Idee des Australiers David Bussau und des Amerikaners Al Whittaker zur Selbsthilfe mit Kleinkrediten schon 1971 geboren. Ende der 70er Jahre gründeten sie Opportunity International. Die deutsche Stiftung entstand dann 1996 durch den Schwaben Karl Schock. Über zwei Millionen Kleinkredite in der Gesamtsumme von 406 Millionen Euro legten inzwischen weltweit den Grundstein für zahlreiche Existenzen. Da 97 Prozent der Darlehen von durchschnittlich 180 Euro wieder zurückbezahlt wurden, kann das Geld der Spender sogar mehrfach wirken. [mehr]

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