Freitag, 03.09.2010 Home Newsletter Kümmerkasten Kontakt Suche nach Organisation Frageportal
Für eine bessere Spendenkultur
List-Image: KleidersammlungIn Rosenheim wurden kürzlich Altkleider gesammelt
Bild: Dr. Susanna Berndt

Quo Vadis Vereinte Jugend- und Altenhilfe e.V.

Erlaubte Geschäfte mit sich selbst

03.05.2010 • Satzungsgemäßer Zweck des Vereins ist die Förderung der Altersabsicherung in Deutschland lebender älterer beziehungsweise alter Menschen. Jedoch hat die als gemeinnützig anerkannte Organisation vor allem durch dubiose kleidersammlungen auf sich aufmerksam gemacht. Darauf hingewiesen und zu Präventionsmitteln gefragt, wurde CharityWatch.de mitgeteilt, dass es nicht nötig wäre die Sammelunternehmer genauer zu überprüfen. Ein schriftlicher Fragenkatalog zum Verein wurde telefonisch nur ungenügend und schriftlich gar nicht beantwortet. Einer Bitte um Übersendung eines Jahresberichtes wurde nicht entsprochen, mit der Begründung, es hätte „keinen Sinn“. [mehr]

List-Image: Hilfe für WeissrusslandInfozettel von einem Sammelkorb
Bild: Lion Schiner

Hilfe für Weißrussland e.V.

Gemeinnütziger Anstrich gegen geringe Gebühr

02.02.2010 • Altkleidersammlung ist ein Bereich der Wohltätigkeitsarbeit, in dem sich unseriöse Organisationen geradezu tummeln. Viele Menschen reagieren zu Recht mit großem Misstrauen, wenn wieder ein Mal ein Sammelkorb ungefragt auf ihrem Grundstück platziert wird. Oft haben die Infoblätter, die an den Körben angebracht sind, ihren Namen kaum verdient. Nur bei sehr genauer Betrachtung entlarven sie die wahren Absichten der Scheinheiligen. Das gilt ebenso für den Verein Hilfe für Weißrussland, der seinen Namen bundesweit für Altkleidersammlungen zur Verfügung stellt. Doch wie so oft zahlt sich die Mühe aus, das Kleingedruckte zu lesen. Denn dann erscheint auch dieser Vertrauensträger in einem ganz anderen Licht. [mehr]

Hand in Hand e.V.

Keine Trennung zwischen Wohltätigkeit und Gewerbeausübung

01.02.2010 • Wieder hat Deutschlands einzige Behörde, die die Verwendung von Spenden überprüft, ein Sammlungsverbot ausgesprochen. Laut ADD Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier darf der Verein Hand in Hand aus Bad Berleburg keine kleidersammlungen mehr in Rheinland-Pfalz durchführen. Die erschütternde Begründung der Behörde: „Im Rahmen einer sammlungsrechtlichen Überprüfung waren die Vorlagen des Vereins nicht geeignet, eine zweckentsprechende Verwendung der Sammlungserträge nachzuweisen und insbesondere eine klare Trennung zwischen ‚Wohltätigkeit’ und ‚Gewerbeausübung’ vorzunehmen.“ [mehr]

List-Image: Humana-Second-Hand-LadenSecond-Hand-Laden von Humana
Foto: Stefan Loipfinger

Humana People to People Deutschland e.V.

Kleidersammlung für Afrika ohne große Wirkung

20.05.2009 • Das Konzept klingt einfach und gut: In Containern werden gebrauchte aber noch gut erhaltene Kleidungsstücke eingesammelt. Bei der anschließenden Sortierung werden besonders gute Stücke an Second-Hand-Läden zum Verkauf gegeben. Ein Teil der Kleidung geht auch nach Afrika, zusammen mit dem Geld aus dem Verkauf von Gebrauchtkleidung. Doch diese Theorie wird bei Humana People to People e.V. nur bedingt umgesetzt. Die beiden mit der Sammlung und dem Verkauf beauftragten Firmen haben in 2007 weit mehr Gewinn erzielt, als der Verein insgesamt an Spendenaufkommen hatte. Konkret darauf angesprochen, hat Julia Breitenstein, Vorstand vom Humana-Verein, die bis dahin gepflegte Kommunikation abgebrochen. [mehr]

Ein Dutzend Spendentipps

Wer etwas gibt, bekommt es doppelt zurück

01.08.2008 • Die Gelegenheiten Gutes zu tun, sind allgegenwärtig – selbst ohne die vielfältigen nichtkommerziellen Möglichkeiten. Ob es der Bettler auf der Straße, die Spendensammler an der Haustür oder der Spendenaufruf per Post ist. Doch wer wirklich will, dass sein Geld auch effektiv eingesetzt wird, der sollte einige Regeln beachten. CharityWatch.de hat deshalb als Verhaltensempfehlung für Geldzuwender ein Duzend Tipps für richtiges Spenden zusammengetragen. [mehr]

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Deutschland ist in doppelter Hinsicht ein Entwicklungsland im Charitybereich. Zum Einen ist die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Industriestaaten nur unterdurchschnittlich. Zum Anderen ist es leider auch für die Charityorganisationen nicht selbstverständlich, absolut transparent über die Verwendung der Mittel zu berichten. CharityWatch.de hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Verbesserung der Spendenkultur in Deutschland zu leisten. Gute Arbeit soll belohnt und fragwürdiges Verhalten öffentlich werden. Kritik an einzelnen Organisationen ist nie als Schmähung der gemeinnützigen oder mildtätigen Absichten zu verstehen! Vielmehr ist es immer ein Ansporn für Vorstand und Geschäftsführung, die Wirkung der Spendengelder zu erhöhen. Im Zweifel, in dem ein Spender seine Mittel an eine effektivere Organisation überweist.

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