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Für eine bessere Spendenkultur
Meldungen der Redaktion aus: Home - chronologisch sortiert
18 Artikel, 2 Seiten   [1] [2]
List-Image: DZI ScreenshotBild: Screenshot der DZI-Homepage

DZI Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen

Neue Informationsmöglichkeit für Spender

17.11.2011 • Es hat lange gedauert. Aber nun ist es endlich so weit: Das DZI Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen hat ihren Internetauftritt deutlich ausgebaut. Damit werden dem Spender endlich viele weitere Informationen für eine richtige Empfängerauswahl geliefert. Das betrifft sowohl die Spendensiegelträger als auch hunderte von weiteren Organisationen. Derzeit sind noch nicht alle Vereine mit hinterlegten Informationen online abrufbar. In den nächsten Tagen und Wochen soll sich die Anzahl aber auf rund 1.000 erweitern. Und was längst überfällig ist: Es werden auch Namen genannt, vor denen das DZI warnt oder die als „nicht förderungswürdig“ eingestuft sind. [mehr]

List-Image: Hilfswerk SimbaStreit schon vor der Premiere
Bild: Berliner Kinderhilfswerk

Berliner Kinderhilfswerk e. V.

Gut gebrüllt

26.09.2011 • Über 300 Kinder- und Jugendliche im Alter von 8 bis 21 Jahren sollten an der Aufführung des Musicals „Simba – König der Löwen“ mitwirken. Dann kam es zum Streit zwischen den Organisatoren und dem Berliner Kinderhilfswerk e. V. als Veranstalter. Zwei geplante Vorstellungen fielen aus. Über die Verwendung der Spenden allgemein hat der Vorstand keine Auskünfte erteilt. Im Rahmen von Recherchen kamen dann noch Verbindungen zum Johanneshilfswerk International zu Tage, das Anfragen nicht beantwortete. [mehr]

DIK Deutsch-Indisches-Kinderhilfswerk e.V.

Kein Interesse an Transparenz

16.02.2011 • Das DIK Deutsch-Indisches Kinderhilfswerk engagiert sich seit 1973 in Indien, um dort hilfsbedürftigen Menschen aus deren Notsituation zu helfen. Im Vordergrund steht bei dieser Spendenorganisation die Hilfe zur Selbsthilfe, um den Ärmsten der Armen eine Zukunft zu geben. Das DIK ist eine vergleichsweise kleine Hilfsorganisation, so dass der Vorstand sowohl die einzelnen Projekte, als auch die Verantwortlichen vor Ort genau kennt. Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und angeblich fließen die Spenden auf direktem Wege in die Projekte. Belegen wollen dies die DIK-Verantwortlichen allerdings nicht. Eine Übersendung des letzten verfügbaren Jahresberichtes und der entsprechenden Finanzzahlen wurde verweigert. Aus diesem Grund ist es nicht nachzuvollziehen, für welche konkreten Projekte und in welchem Umfang die Spendengelder eingesetzt wurden. [mehr]

Logo: Gandhi Hunger FondsVereinlogo mit Mahatma Gandhi
Bild: Gandhi Hunger Fonds e.V.

Gandhi Hunger Fonds e.V.

Zweifel am Enkel von Mahatma Gandhi

23.11.2010 • Bereits 2008 hat Arun Gandhi, der Enkel von Mahatma Gandhi, den Verein Gandhi Welthungerhilfswerk gegründet. Die Deutsche Welthungerhilfe hat den Verein allerdings markenrechtlich abgemahnt und zur Unterlassung aufgefordert. Deshalb wurde der Name nun in Gandhi Hunger Fonds e.V. geändert. Ein holpriger Start, der noch andere Ursachen hatte. Im Juni dieses Jahres – fast zwei Jahre nach der Gründungsversammlung – sprach Rechtsanwalt Dr. Carsten Veenker in einem Brief an das Vereinsregister Berlin-Charlottenburg von hoffentlich nun ausgeräumten „Eintragungshindernissen“. Trotzdem hat der nicht gemeinnützige Verein schon vorher massenweise Bettelbriefe verschicken lassen. [mehr]

List-Image: KinderarmutKinderarmut wird immer schlimmer
Bild: © somenski - Fotolia.com

Internationales Kinderhilfswerk Ltd.

Vermögensmehrung für den Gründer

03.11.2010 • Das Kinderhilfswerk Essen ist eine Zweigniederlassung der Internationales Kinderhilfswerk Limited aus London. Mit gemeinnützigen/mildtätigen Aktivitäten, die zum Beispiel auf der Homepage vorgegeben werden, hat das aber wenig zu tun. Direktor und Gesellschafter ist ein Bernd Lauks, der laut offizieller Papiere allerdings Bernhard Lauks heißt. Die Organisation bezeichnet sich selbst als „Bundesverband“, der bewusst auf öffentliche Gelder verzichtet. Wie bei einem Verein wird von einem Vorstand gesprochen, den eine unabhängige Steuerberaterin kontrolliere. Dabei ist Lauks Direktor beziehungsweise Geschäftsführer einer englischen Limited. Im Gründungsvertrag aus 2006 ist zum Beispiel als Zweck ausgeführt: „Verteilung in bar oder auf andere Art und Weise von Vermögen und Vermögensgegenständen der Gesellschaft unter den Gesellschaftern der Gesellschaft…“ Das klingt schon etwas anders, als die vorgeschobenen Ziele vom Kinderhilfswerk Essen. [mehr]

ChildFund Deutschland e.V.

Spendensiegel trotz Spendertäuschung

21.09.2010 • „ChildFund Deutschland setzt auf Ehrlichkeit und Fairness.“ Das klingt vielversprechend. Sie bezeichnet sich selbst als „besonders seriöse gemeinnützige Organisation“ und wirbt mit dem DZI-Spendensiegel. Geschäftsführer Jörn Ziegler und die Präsidentin Dr. Barbara Holzbaur beschreiben im Jahresbericht 2008 stolz, „dass 88,6 Prozent der Spendeneinnahmen für satzungsgemäße Zwecke des Vereins ausgegeben wurden“. Doch wer etwas genauer hinter diese Hochglanzfassade blickt, stellt ganz anderes fest: Die Finanzzahlen im Detail sind geheime Verschlusssache. Das DZI Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen gibt ebenfalls nicht bekannt, wie sich die Ausgaben zusammensetzen. Doch selbst die vom DZI angegebene Bandbreite der Verwaltungs- und Werbekosten fällt mit „vertretbar“ (20 bis 35 Prozent) ganz anders aus, als es ChildFund selbst angibt. Die Spender wurden also getäuscht – mit Billigung durch das DZI. [mehr]

List-Image: Logo Mutter Teresa KinderhilfswerkSogar das Logo enthält ein Bild der echten Mutter Teresa
Bild: Logo MTK e.V.

Mutter Teresa Kinderhilfswerk e.V.

Mogelpackung mit päpstlichem Segen

20.07.2010 • Große Sprüche gehören zum Programm: „Das Mutter Teresa Kinderhilfswerk e.V. ist in der ganzen Welt für seine Fürsorge und Nächstenliebe im Dienste der Armen bekannt und geschätzt.“ Dabei hat dieser höchst zweifelhafte Verein keinerlei Verbindung zu den gemeinnützigen Missionen in Kalkutta, in denen die echte Mutter Teresa zu Lebzeiten wirkte. Trotzdem hat Dr. Sajan George Kavinkalath, Vorstandsvorsitzender vom Mutter Teresa Kinderhilfswerk e.V. (MTK) sogar eine Audienz bei Papst Benedikt XVI erhalten: „Im Oktober 2005 wurde ich im Vatikan zu einem Treffen mit Papst Benedict XVI eingeladen, um den Segen des Papstes für die Arbeit der MTK im Dienste hilfsbedürftiger und notleidender Kinder zu erhalten.“ Damit der seriöse Anstrich auch wirkt, wird gerne ein Foto von der Übergabe eines Mutter-Teresa-Posters von Kavinkalath an den Papst gezeigt. [mehr]

Logo: Bund für Kinderhilfe e.V.Das Logo des Vereins
Bild: Bund für Kinderhilfe e.V.

Bund für Kinderhilfe e.V.

Vorstand sitzt in Untersuchungshaft

25.02.2010 • Der Vorstandsvorsitzende vertritt den Bund für Kinderhilfe e.V. laut Vereinsregister allein. Diese Vertretungsbefugnis schafft Missbrauchspotenzial. Dieses wurde offensichtlich ausgenutzt. Seit Oktober 2009 sitzt der Vorstand in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde ausgestellt, weil der Verdacht des Betruges in Zusammenhang mit Untreue erhoben wird. Die Staatsanwaltschaft hat Zweifel an der Existenz eines Waisenhauses in Thailand erhoben und spricht von einem „angeblichen Waisenhaus“. Dafür hat der Vorstand für den Verein ein Haus in Augsburg gekauft – allerdings nicht von einem fremden Dritten! [mehr]

Tierschutzverein für Hannover und Umgegend e.V.

Verluste aus der Mitgliederwerbung beendet

21.01.2010 • Mit einem Gesamtvereinsvermögen von 2,6 Millionen Euro per Ende 2007 und 12.500 Mitgliedern geht es dem 1844 gegründeten Tierschutzverein für Hannover und Umgegend e.V. eigentlich gut. Trotzdem hat Geschäftsführer Heiko Schwarzfeld jetzt seine Zusage vom Dezember 2009 widerrufen, die Jahresbilanz 2008 an CharityWatch.de zu übersenden. Ob das mit der teuren Mitgliederwerbung durch die Firma Service94 von Frank Kroll zusammen hängt? Zumindest bestätigte Schwarzfeld im vergangenen Jahr telefonisch einen sehr hohen Preis. [mehr]

List-Image: Slum von HaitiSchon vor dem Erdbeben war Haiti sehr arm
Bild: www.achim-pohl.de

Erdbebenkatastrophe in Haiti

Eine Liste mit empfehlenswerten Haitihelfern

14.01.2010 • Am 12. Januar erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7 den Inselstaat Haiti. In der Hauptsstadt stürzten reihenweise Häuser ein, darunter sogar das Regierungsgebäude, eines der wenigen solideren Bauten. Die Lehmhütten in den Slums sind dem Erdboden gleichgemacht. Von 100.000 Toten ist die Rede. Damit wäre es die schlimmste Naturkatastrophe seit dem Tsunami vor fünf Jahren. Entsprechend groß ist das Interesse, zu helfen. Doch welche Organisation leitet das Geld in Form von sinnvoller Unterstützung wirklich an die bedürftige Bevölkerung weiter? Gerade bei einem von Korruption durchsetzten Land gibt es zahlreiche Hindernisse, die vor allem vor Ort unerfahrenen Vereinen die Arbeit schwer machen. Deshalb ist es besonders wichtig darauf zu achten, ob die Hilfsorganisation schon vor der Katastrophe im Land tätig war. Denn ohne Strukturen und Kontakte vor Ort verpufft das meiste Geld. [mehr]

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