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Für eine bessere Spendenkultur
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List-Image: Handgestrickter FlyerWerbeflyer mit mageren Infos
Bild: Hilfe für krebskranke Kinder

Hilfe für krebskranke Kinder in Bayern e.V.

Sammeldosen zur Hälfte in die eigene Tasche geleert

08.09.2010 • Die Rentnerin Kunigunde Link ist Vorstandsvorsitzende des Vereins Hilfe für krebskranke Kinder in Bayern. Zusammen mit Angelo Pastore wird regelmäßig in Fußgängerzonen und anderen gut frequentierten Bereichen Geld gesammelt. An einem Tag kommen so 150 bis 200 Euro pro Sammeldose zusammen. Doch weit gefehlt wer glaubt, das Geld käme zumindest zum Großteil krebskranken Kindern zu Gute. In einem persönlichen Gespräch räumten Kunigunde Link und Angelo Pastore ein, dass die Hälfte der Sammlungserträge als Provision für den Sammler verwendet wird. Der Rest geht an den Verein, der damit allerdings erst noch Kosten wie Zugticket, Sammlungsgenehmigungsgebühren oder anderes bezahlt. Nur was dann noch übrig bleibt, wird ausgekehrt: Im ersten Halbjahr magere 3.000 Euro. [mehr]

List-Image: Haiti Unterricht StrasseUnterricht auf der Straße
Bild: Haiti-Kinderhilfe e.V.

Haiti-Kinderhilfe e.V.

Ein Anker für Kinder aus Haiti

06.09.2010 • Sie arbeiten ehrenamtlich. Ihre Verwaltungskosten belaufen sich auf weniger als ein Prozent. Die Mitglieder der Haiti-Kinderhilfe e.V. nehmen ihren Auftrag ernst. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe durch Schul- und Ausbildungspatenschaften. Daneben unterstützen sie den Bau von Schulen und betreuen Kinder, die an fremde Familien verkauft wurden. Die einheimische Bevölkerung binden sie bei all diesen Tätigkeiten immer direkt ein. So wollen sie sicherstellen, dass ihre Projekte eine nachhaltige Wirkung zeigen. [mehr]

Deutsche Krebshilfe e.V.

168.000 Euro für ein Foto-Shooting

02.09.2010 • Der Kampf gegen Krebs ist eine der größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit. Die im vergangenen Jahr 35 Jahre alt gewordene Deutsche Krebshilfe leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Trotzdem und gerade deshalb sind Ausgaben für ein Foto-Shooting in Höhe von 168.000 Euro höchst fragwürdig. Sie widersprechen auch der Selbstverpflichtung der Deutschen Krebshilfe, die sich beim Einsatz der Spendenmittel der „Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit“ verschrieben hat. [mehr]

List-Image: Logo Mutter Teresa KinderhilfswerkSogar das Logo enthält ein Bild der echten Mutter Teresa
Bild: Logo MTK e.V.

Mutter Teresa Kinderhilfswerk e.V.

Mogelpackung mit päpstlichem Segen

20.07.2010 • Große Sprüche gehören zum Programm: „Das Mutter Teresa Kinderhilfswerk e.V. ist in der ganzen Welt für seine Fürsorge und Nächstenliebe im Dienste der Armen bekannt und geschätzt.“ Dabei hat dieser höchst zweifelhafte Verein keinerlei Verbindung zu den gemeinnützigen Missionen in Kalkutta, in denen die echte Mutter Teresa zu Lebzeiten wirkte. Trotzdem hat Dr. Sajan George Kavinkalath, Vorstandsvorsitzender vom Mutter Teresa Kinderhilfswerk e.V. (MTK) sogar eine Audienz bei Papst Benedikt XVI erhalten: „Im Oktober 2005 wurde ich im Vatikan zu einem Treffen mit Papst Benedict XVI eingeladen, um den Segen des Papstes für die Arbeit der MTK im Dienste hilfsbedürftiger und notleidender Kinder zu erhalten.“ Damit der seriöse Anstrich auch wirkt, wird gerne ein Foto von der Übergabe eines Mutter-Teresa-Posters von Kavinkalath an den Papst gezeigt. [mehr]

List-Image: GefängniskindGefängniskind in Manila
Bild: Cajus von Eickels, Tatort e.V.

Tatort – Straßen der Welt e.V.

Hilfe für Knastkinder auf den Philippinen

28.06.2010 • Benachteiligte Kinder und die Stärkung ihrer Rechte sind den Schauspielern Joe Bausch, Klaus Behrendt und Dietmar Bär ein Anliegen. Von Kinderprostitution und missbrauchten Mädchen bis Straßen- und Gefängniskindern reicht das Spektrum, das der Verein Tatort – Straßen der Welt abdeckt. Die Philippinen sind ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit, über die auf der Homepage sehr transparent berichtet wird. Auch Nachfragen werden zeitnah und ausführlich beantwortet. Als Manko bleiben allerdings die zu hohen Verwaltungs- und Werbekosten. [mehr]

CharityWatch.de besuchte Team von Interplast-germany in Südvietnam

Die german doctors im Mekong Delta

30.04.2010 • Da standen sie: Mütter, Väter, Großeltern und andere Verwandte mit Kindern aller Altersstufen. Hoffnung stand in ihren Augen und Angst. Angst, es könnte nicht wahr sein, was vom 14. bis zum 28. März auf dem Banner über dem Eingang der Augenklinik von Can Tho zu lesen war: „Ein herzliches Willkommen dem deutschen Ärzteteam, das Kinder mit Verbrennungen oder Lippen- und Gaumenspalten kostenlos operiert.“ Und die Bilanz des Teams von interplast-germany kann sich sehen lassen. Für 210 Euro Spendengeld pro Operation erhielten 84 Patienten professionelle Hilfe – schnell und unbürokratisch. [mehr]

List-Image: OperationDeviemed-Ärzte operieren ein Spaltkind
Bild: Dr. Susanna Berndt

Besuch eines Ärzteteams von Deviemed in Vietnam

Mehr als nur ein Lächeln

15.04.2010 • Mitten in Zentralvietnam liegt das moderne Central Hospital von Hue. Die Besonderheit stellt der Bereich für allgemeine Chirurgie dar. Dort dürfen Ärzte ausländischer Hilfsorganisationen einheimische Patienten mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten operieren. Deviemed folgt dieser Einladung seit 1999. Auch in diesem Jahr schickte die Organisation ein Team mit hochdotierten Ärzten und erfahrenen Schwestern, um Kindern und Jugendlichen nicht nur ein Lächeln, sondern vor allem ein menschenwürdigeres Leben zu ermöglichen. [mehr]

List-Image: Nepal SilberschmiedeSilberschmiede in Nepal
Bild: Shanti Leprahilfe Dortmund

Shanti Leprahilfe Dortmund e.V.

Förderung statt Almosen

19.03.2010 • „Es ist nicht genug, nur zu träumen, wenn das Leben uns die Möglichkeit bietet, unsere Träume zu verwirklichen.“ Dies ist das Ende eines Gedichtes, das sich auf einem Infozettel der Shanti Leprahilfe findet. Die Gründerin Marianne Grosspietsch scheint sich diese Worte zu Herzen genommen zu haben. Denn in fast 18 Jahren hat die engagierte Vorsitzende des Shanti Leprahilfe Dortmund e.V. mit der Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern und deutschen Spendengeldern vieles erreicht. Ziel ist immer, „nachhaltige Hilfe für Menschen in Nepal“ zu leisten. Die Fokussierung auf ein Projektland ermöglichte es, in relativ kurzer Zeit mit begrenzten Einnahmen mehrere Einrichtungen zu eröffnen, die vielen verzweifelten Menschen ein neues Leben ermöglichen. [mehr]

Hilfe für Weißrussland e.V.

Gemeinnütziger Anstrich gegen geringe Gebühr

02.02.2010 • Altkleidersammlung ist ein Bereich der Wohltätigkeitsarbeit, in dem sich unseriöse Organisationen geradezu tummeln. Viele Menschen reagieren zu Recht mit großem Misstrauen, wenn wieder ein Mal ein Sammelkorb ungefragt auf ihrem Grundstück platziert wird. Oft haben die Infoblätter, die an den Körben angebracht sind, ihren Namen kaum verdient. Nur bei sehr genauer Betrachtung entlarven sie die wahren Absichten der Scheinheiligen. Das gilt ebenso für den Verein Hilfe für Weißrussland, der seinen Namen bundesweit für Altkleidersammlungen zur Verfügung stellt. Doch wie so oft zahlt sich die Mühe aus, das Kleingedruckte zu lesen. Denn dann erscheint auch dieser Vertrauensträger in einem ganz anderen Licht. [mehr]

List-Image: Slum von HaitiSchon vor dem Erdbeben war Haiti sehr arm
Bild: www.achim-pohl.de

Erdbebenkatastrophe in Haiti

Eine Liste mit empfehlenswerten Haitihelfern

14.01.2010 • Am 12. Januar erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7 den Inselstaat Haiti. In der Hauptsstadt stürzten reihenweise Häuser ein, darunter sogar das Regierungsgebäude, eines der wenigen solideren Bauten. Die Lehmhütten in den Slums sind dem Erdboden gleichgemacht. Von 100.000 Toten ist die Rede. Damit wäre es die schlimmste Naturkatastrophe seit dem Tsunami vor fünf Jahren. Entsprechend groß ist das Interesse, zu helfen. Doch welche Organisation leitet das Geld in Form von sinnvoller Unterstützung wirklich an die bedürftige Bevölkerung weiter? Gerade bei einem von Korruption durchsetzten Land gibt es zahlreiche Hindernisse, die vor allem vor Ort unerfahrenen Vereinen die Arbeit schwer machen. Deshalb ist es besonders wichtig darauf zu achten, ob die Hilfsorganisation schon vor der Katastrophe im Land tätig war. Denn ohne Strukturen und Kontakte vor Ort verpufft das meiste Geld. [mehr]

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