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Für eine bessere Spendenkultur
Meldungen der Redaktion aus: Home - chronologisch sortiert
List-Image: CHF MailingBettelbrief von CHF
Bild: Stefan Loipfinger

CHF Hoffnung für Kinder gGmbH

„197.500 lebensrettende Mahlzeiten“

27.09.2011 • Der Bettelbrief ist erschütternd. Schon außen auf dem Kuvert ist ein halbnacktes afrikanisches Kind mit Blähbauch abgebildet. Im Brief selbst wird von drohendem Hungertod, Seuchen, Krankheit, Dürre und Krieg geschrieben. Um den Druck für eine sofortige Spende zu erhöhen, wird von Sachspenden berichtet, die für 197.500 lebensrettende Mahlzeiten reichen – nur das Geld für den Transport fehlte noch. Ob es dann letzten Winter zur Lieferung der Nahrungsmittel und Medikamente kam, ist nicht bekannt. Eine Presseanfrage bezüglich der Verwendung von Spendengeldern wurde nicht beantwortet. Auch sonst gibt es noch verschiedene Hinweise, die zur Vorsicht bei CHF Hoffnung für Kinder mahnen. [mehr]

List-Image: Mailings Allg. TierhilfsdienstVerschiedene Bettelbriefe 2010
Bild: Stefan Loipfinger

Allgemeiner Tierhilfsdienst e.V.

Bettelbriefe an Yves Rocher-Kunden

20.11.2010 • Mittlerweile häufen sich die Beschwerden über Bettelbriefe vom Allgemeinen Tierhilfsdienst. Markige Aussagen sollen zum Spenden anregen: „Misshandelt und gequält! Ausgestoßene Tiere brauchen uns jetzt!“ Kürzlich angeschrieben wurden auch Kunden der auf „Pflanzen-Kosmetik“ spezialisierten Yves Rocher. Laut der Fundraisingagentur Marketwing aus garbsen hat der Kosmetikkonzern Adressdaten zur Gewinnung neuer Spender zur Verfügung gestellt. Was mit den Spenden passiert und wie viel die Fundraisingaktionen kosten, werden die Unterstützer aber wohl nie erfahren. Nach Rücksprache mit einem Rechtsanwalt und Steuerberater hat die Vorstandsvorsitzende Ursula Lohse mitgeteilt, dass sie keinen Jahresbericht mit Finanzzahlen veröffentlicht. Dabei wäre das angesichts der Nähe zur unseriösen Tierschutzliga besonders angebracht. [mehr]

Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz

Spendenratsmitgliedschaft ist kein Qualitätssiegel

29.12.2009 • Als Mitglied im Deutschen Spendenrat hat sich die Stiftung Vier Pfoten zu einem Mindestmaß an Transparenz verpflichtet. Gelebt wird nicht einmal dieses. Auf Nachfrage war die für das Fundraisng zuständige Gitta Roselius nicht bereit, Informationen gemäß Selbstverpflichtungserklärung zu liefern. Die mangelnde Auskunftsbereitschaft änderte sich erst nach einer Beschwerde beim Deutschen Spendenrat. Ein Blick auf die Zahlen offenbart, warum die Auskunft anfangs verweigert wurde: Zu wenig Geld für „Kampagnen und Projekte“ und zu viel Geld für das Fundraisingunternehmen SAZ aus St. Gallen. [mehr]

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