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Für eine bessere Spendenkultur
Meldungen der Redaktion aus: Home - chronologisch sortiert
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List-Image: DZI ScreenshotBild: Screenshot der DZI-Homepage

DZI Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen

Neue Informationsmöglichkeit für Spender

17.11.2011 • Es hat lange gedauert. Aber nun ist es endlich so weit: Das dzi Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen hat ihren Internetauftritt deutlich ausgebaut. Damit werden dem Spender endlich viele weitere Informationen für eine richtige Empfängerauswahl geliefert. Das betrifft sowohl die Spendensiegelträger als auch hunderte von weiteren Organisationen. Derzeit sind noch nicht alle Vereine mit hinterlegten Informationen online abrufbar. In den nächsten Tagen und Wochen soll sich die Anzahl aber auf rund 1.000 erweitern. Und was längst überfällig ist: Es werden auch Namen genannt, vor denen das dzi warnt oder die als „nicht förderungswürdig“ eingestuft sind. [mehr]

List-Image: Polnische TiertransporteDie Situation polnischer Hunde ist weniger idyllisch
© Piotr Skubisz - Fotolia.com

Kritik an Hundeexporten

Polnische Tierfreunde wehren sich gegen deutsche Tierschützer

26.09.2011 • Tierfreunde im Ausland sind immer weniger begeistert davon, dass deutsche Tierschützer massenweise Tiere aus ihrem Land nach Deutschland verbringen. Über einen Konflikt in Italien im Zusammenhang mit dem Verein Hundepfoten in Not hatte CharityWatch.de im März 2011 berichtet. Eine dasselbe Thema berührende Anfrage an den Verein Hundehilfe Russland e. V. im CW-Frageportal wurde von dem Verein nicht sachlich beantwortet. Jetzt rührt sich massiver Widerstand in Polen. Ursache der Kritik dort ist in erster Linie die Intransparenz der exportierenden Vereine und fehlende Antworten auf die drängende Frage, wo all diese Hunde bleiben. [mehr]

Tierschutzverein für die StädteRegion Aachen e. V.

Die andere Seite der Tierschutzmedaille

12.08.2011 • Die Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes e. V. scheuen das Licht der Öffentlichkeit. Dabei trägt der Dachverband das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen dzi, das zur Transparenz verpflichtet. Aber diese Transparenz gilt offenbar nicht für die rund 700 angeschlossenen Tierschutzvereine mit 500 Tierheimen bundesweit. Seit Amtstierärzte in den letzten Monaten zwei Tierheime des Dachverbandes aufgrund katastrophaler Missstände geschlossen haben, wird verständlich, warum der Tierschutzbund angeblich seinen Mitgliedern empfiehlt, Fragen von CharityWatch.de nicht zu beantworten. Dem bundesweiten Maulkorb fallen auch so schlichte Auskünfte wie die zur Aachener Tierschutzmedaille zum Opfer. Dabei stellen sich im Zusammenhang mit der letzten Verleihung interessante Fragen. Doch weder diese noch weitere Auskünfte oder gar den letzten verfügbaren Geschäftsbericht will der erste Vorsitzende Lutz Vierthaler herausgeben. [mehr]

List-Image: TierarztZweifelhafte Tierarzteinsätze
im Ausland
© Anton Gvozdikov - Fotolia.com

ETN Europäischer Tier – und Naturschutz e. V.

Vom Staatsanwalt befragt, von der Uni Gießen hofiert

09.06.2011 • In diesen Tagen wird anlässlich internationaler Skandale viel über die „Arroganz der Mächtigen“ diskutiert. In der Tierschutzszene eine der großen Organisationen ist zweifellos der ETN Europäischer Tier- und Naturschutz e. V. Zu einer ganzen Reihe von aktuellen Rechercheergebnissen und Ereignissen rund um diesen Verein hatte CharityWatch.de dessen Vorstand eine ausführliche Presseanfrage geschickt. Ob es nun die „Arroganz“ der Großen ist oder ob der ETN bestimmte Fragen nicht schlüssig beantworten kann, bleibt offen. Tatsache ist, dass die CW-Fragen vom ETN nicht beantwortet wurden. Ob sich der Verein auch gegenüber der derzeit ermittelnden Staatsanwaltschaft Bonn so wortkarg gibt, ist nicht bekannt. Dafür funktionieren der Dialog und die Kooperation mit Wissenschaft und Pharma offensichtlich reibungslos. [mehr]

Logo: Tagesmütter / Tagesväter-Pflegekinder-Service e. V.Das Vereinslogo:
Bild: Tagesmütter / Tagesväter-Pflegekinder-Service e. V.

Tagesmütter / Tagesväter-Pflegekinder-Service e.V.

Informationen zur Mittelverwendung abgelehnt

28.03.2011 • Der Tagesmütter / Tagesväter-Pflegekinder-Service e.V. (TaPS e.V.) kümmert sich um die Vermittlung von Tagespflege und um die Qualifizierung, Beratung und Begleitung von interessierten Tagesmüttern und Tagesvätern. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt Schwarzwald-Baar-Kreis soll eine qualifizierte Kindertagespflege in dieser Region gewährleistet werden, um das Angebot an Tagespflegeplätzen auszubauen. Eine Anfrage von CharityWatch.de, die Verwendung der Mitgliedsbeiträge durch die Zusendung eines aktuellen Jahresberichtes inklusive der Finanzzahlen transparent zu machen, wurde nicht sonderlich freundlich verneint: „Wir haben kein Interesse.“ [mehr]

DZI-Warnung

Betrugsversuche bei Spenden für die Opfer in Japan

17.03.2011 • In Zusammenhang mit einem dubiosen Spendenaufruf für die notleidende Bevölkerung in Japan warnt das dzi (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) alle Spender und vor allem auch Zeitungsredaktionen vor Betrugsversuchen. Ein angeblicher „Dr. Frank Semmig“ hat in einer gefälschten E-Mail, unter Missbrauch der Signatur des dzi, bei verschiedenen deutschen Tageszeitungen versucht in den Printausgaben einen Spendenaufruf zugunsten der „Deutschen Opfer in Japan“ zu schalten. Dieser Spendenaufruf soll angeblich von einer „privaten Gruppe von Dozenten und Studenten“ ausgehen. Da dem dzi weder ein „Dr. Frank Semmig“ noch die in dem Spendenaufruf verwendete Bankverbindung bekannt sind, wurde bei der Staatsanwaltschaft in Kiel sofort Strafanzeige erstattet. [mehr]

List-Image: EntstrickungAufklärungsbroschüren im Set
Bild: Entstrickung e.V.

Entstrickung e.V.

Missbrauch des sexuellen Missbrauchs?

07.03.2011 • „Entstrickung Verein zur Prävention sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen e.V.“ ist nicht als gemeinnützig anerkannt. Die von Vorstand Theo Wenig geleitete Organisation missbraucht das Thema des sexuellen Missbrauchs von Kindern knallhart für geschäftliche Zwecke. Laut dzi floss im Jahr 2009 nicht einmal ein Drittel des Jahresbudgets in die Prävention sexuellen Missbrauchs. Umso mehr erstaunt es, dass die Homepage des Vereins der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, Abteilung Benediktbeuern, gehörte. [mehr]

Logo: Deutsch-Indisches KinderhilfswerkVereinslogo
Bild: Deutsch-Indisches Kinderhilfswerk e.V.

DIK Deutsch-Indisches-Kinderhilfswerk e.V.

Kein Interesse an Transparenz

16.02.2011 • Das DIK Deutsch-Indisches Kinderhilfswerk engagiert sich seit 1973 in Indien, um dort hilfsbedürftigen Menschen aus deren Notsituation zu helfen. Im Vordergrund steht bei dieser Spendenorganisation die Hilfe zur Selbsthilfe, um den Ärmsten der Armen eine Zukunft zu geben. Das DIK ist eine vergleichsweise kleine Hilfsorganisation, so dass der Vorstand sowohl die einzelnen Projekte, als auch die Verantwortlichen vor Ort genau kennt. Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und angeblich fließen die Spenden auf direktem Wege in die Projekte. Belegen wollen dies die DIK-Verantwortlichen allerdings nicht. Eine Übersendung des letzten verfügbaren Jahresberichtes und der entsprechenden Finanzzahlen wurde verweigert. Aus diesem Grund ist es nicht nachzuvollziehen, für welche konkreten Projekte und in welchem Umfang die Spendengelder eingesetzt wurden. [mehr]

VFK Krebsforschung gGmbH

Staatsanwaltschaft bereitet Anklageschrift vor

02.02.2011 • Es geht mal wieder um Millionen. Wie viele ganz genau ist nicht bekannt, weil die gemeinnützige GmbH VFK Krebsforschung aus Berlin Auskünfte über die Höhe der Spenden und deren Verwendung verweigert. Dafür ist aber bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Hannover schon seit Monaten wegen Betrugsverdacht ermittelt. VFK Krebsforschung ist einer der Fälle, die im vergangenen Jahr zu Hausdurchsuchungen führten. [mehr]

Logo: Foerderwerk fuer Kinder weltweitVereinslogo
Bild: Förderwerk für Kinder

Förderwerk für Kinder weltweit e.V.

„Ich will mich nicht ständig rechtfertigen!“

14.01.2011 • „Gemeinsam Kindern eine Zukunft schenken“ ist das Motto vom Förderwerk für Kinder weltweit. Spender werden darüber informiert, dass 2,7 Millionen Kinder derzeit in Deutschland unter der Armutsgrenze leben, weltweit sind 90 Millionen Kinder unter 5 Jahren mangelernährt und 400 Millionen Kinder haben kein sauberes Trinkwasser zum trinken. Doch wer jetzt denkt, dass das Förderwerk für Kinder sein Hauptaugenmerk auf die Bekämpfung der Kinderarmut legt, der irrt sich. Von über 500.000 Euro Einnahmen in 2009 wurde ein Großteil für Warnwesten ausgegeben. Laut Wolfgang Brümmel, dem Schriftführer des Vereins und Ehemann der Vorstandsvorsitzenden wurden 15.000 Warnwesten verteilt. Kosten pro Exemplar: 20 Euro. Doch dieser Preis ist längst nicht das einzig ungewöhnliche bei der insgesamt nur als höchst zweifelhaft zu bezeichnenden Organisation. [mehr]

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