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Für eine bessere Spendenkultur
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List-Image: Seriositätskriterien von TierschutzorgasQualitätsunterschiede erkennen
Bild: © cybercrisi - Fotolia.com

Checkliste / Spendentipps

Seriositätskriterien von Tierschutzorganisationen

26.01.2012 • Immer wieder wird CharityWatch.de von Lesern und Spendern auf konkrete Tipps und Hinweise angesprochen, wie seriös arbeitende karitative Organisationen vom Rest zu unterscheiden seien. Jeder einzelne CW-Artikel illustriert dazu farbige Beispiele. Als Ergebnis der mehrjährigen Recherche über karitative Organisationen wurde nun eine Checkliste mit Kriterien erstellt, die jedem Spender eine rasche erste Orientierung erlaubt. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass es sich naturgemäß hierbei nur um relative Oberflächenkriterien handeln kann. Abgesehen von den rein formaljuristischen Merkmalen, wie sie nachstehend aufgeführt sind, fallen für Tierschutzorganisationen weitere praktische Aspekte an. [mehr]

List-Image: Anonymous-VideoDie Maske als Erkennungzeichen
©M&S Fotodesign - Fotolia.com

Anonymous-Videos

Wer steckt hinter den Videos zur Fußball-EM?

20.01.2012 • Seit 2008 agiert weltweit eine kollektive Bewegung namens Anonymous. Die Aktivisten treten mit Guy-Fawkes-Masken auf, die zum einen Erkennungszeichen sind, zum anderen jedoch die Agierenden anonymisieren und dadurch schützen sollen. Sympathiewerte erlangte die primär in der virtuellen Welt aktive Bewegung ursprünglich durch Kritik an und Aktionen gegen Scientology. Auch ihre Aktionen gegen Neonazis und Rechtsextremismus sorgten für Unterstützung. Das inzwischen breite Aktionsspektrum richtet sich gegen Geldinstitute, Regierungen oder Großkonzerne. Häufig eingesetzte Instrumente sind Hackerangriffe und Websiteblockaden. Ihre Botschaften lanciert Anonymous hauptsächlich über Videos, die bei YouTube eingestellt werden. Doch durch ihre anonyme Struktur kann die Bewegung auch leicht für andere Ziele benützt werden. [mehr]

ora international Deutschland e. V.

„Mängel in der Informationspflicht“

16.01.2012 • ora international Deutschland e. V. ist ein christlich-überkonfessionelles Hilfswerk mit Sitz im nordhessischen Korbach. Der 1981 gegründete Verein verweist auf mehr als 30 Jahre Einsatz im humanitären Bereich. Der Slogan „Wir verändern Kinderleben“ benennt die Zielgruppe dieser Hilfstätigkeit in 22 verschiedenen Ländern. Dabei werden sowohl materielle Unterstützung wie auch medizinische Betreuung geleistet, Kindertagesstätten betrieben, Wasseraufbereitungsanlagen bereitgestellt und Suppenküchen betrieben. Das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) wie auch die Mitgliedschaft im Deutschen Spendenrat sollen die Transparenz und Seriosität der Organisation belegen. Und damit fangen die Probleme an. [mehr]

List-Image: Deutscher Fundraiser VerbandWer kassiert wie viel?
Bild:©M&S Fotodesign-Fotolia.com

Deutscher Fundraising Verband

Die Kritik der Geldsammler

09.01.2012 • Angeblich hat die Kultur des Gebens Ende letzten Jahres einen riesigen Schaden genommen. Das hat zumindest der Deutsche Fundraising Verband kurz vor Weihnachten per Pressemitteilung verbreitet. Hintergrund für den Aufschrei der Szene ist das Buch „Die Spendenmafia“, das eine „einseitig negative Berichterstattung“ ausgelöst haben soll. Nach Auffassung des Verbandes wäre die Kritik am Fundraising völlig unbegründet. Doch wenn ohnehin jeder um die hohen Honorare der Fundraiser weiß, warum regt sich dann überhaupt jemand auf? [mehr]

List-Image: Maffey VerbandskastenCSR-Aktion VW & Peter Maffey
Bild: www.helfen-sie-uns-helfen.de

CSR für mehr Spenden- und Imagegewinn

Wieviel Wohltätigkeit spenden Unternehmen?

28.12.2011 • Corporate Social Responsibility (CSR) ist der freiwillige Beitrag der Wirtschaft, sich für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren. Für ein Unternehmen bedeutet dieses soziale Engagement neben der eigentlichen Hilfe auch einen Imagegewinn und eine positive Außenwirkung bei seinen Kunden. Spendenorganisationen generieren ohne großen Aufwand wichtige Einnahmen. In der Praxis werden die unterschiedlichsten Kooperationen zwischen Hilfsorganisationen und Wirtschaft realisiert, die bei den Kunden der einzelnen Unternehmen beim Kauf der entsprechenden Produkte eine gewisse soziale Verantwortung hervorrufen. Der Verkaufspreis der entsprechenden Produkte oder Dienstleistungen enthält also einen bestimmten Spendenanteil. CharityWatch.de hat bei Unternehmen und Hilfsorganisationen nachgefragt, wie viel Geld bei verschiedenen Kooperationen erwirtschaftet wurde, wofür das Geld dann von den Hilfsorganisationen verwendet wurde, und vor allem was damit letztendlich bewegt werden konnte. [mehr]

Sabro hilft helfen e. V.

Geflecht von Tierschutzverein und Wirtschaftsunternehmen

21.12.2011 • Will man die Dynamiken im Tierschutz-Spendensektor verstehen, hilft manchmal der Blick auf die engen Verknüpfungen zwischen der guten Tat und von dieser profitierenden Wirtschaftsunternehmen. Wenn die marktführenden Tierfutterhersteller teilweise sechsstellige Beträge an große Tierschutzorganisationen spenden, tun sie dies meist nicht aus purer Tierliebe. Die Marketingeffekte der aufwendig inszenierten Scheckübergaben sind exakt kalkuliert. Und die Verflechtungen zwischen der Industrie und dem Tierschutz werden zunehmend enger. Das fängt im Kleinen an. Denn immer häufiger werden von Mitarbeitern in Wirtschaftsunternehmen, die Tierfutter und/oder Tierzubehör vermarkten, entsprechende Tierschutzorganisationen gegründet. CharityWatch.de hatte schon über die Stiftung Menschen für Tiere gUG berichtet. Ein weiteres Beispiel ist der Verein Sabro hilft helfen e. V. [mehr]

List-Image: Yorkshire-Hilfe-LukeRobby: Zum Sterben nach Deutschland
Bild: Karin Burger

Yorkshire-Hilfe e.V.

Tiervermittlungsportale: Nach uns die Sintflut?

15.12.2011 • Die Arbeit der illegal agierenden und importierenden Tierschutzorganisationen wäre ohne die virtuelle Infrastruktur der großen Tier- und Flugpatenvermittlungsportale nicht denkbar. Welche dramatischen Konsequenzen es jedoch haben kann, wenn Tierschützer ohne Sachkunde und ohne Genehmigungen mit Hilfe dieser Portale Tiere aus dem Ausland einführen, illustriert ein Fall der Yorkshire-Hilfe e. V. Der kleine Verein hatte einen an Staupe erkrankten Hund von Spanien nach Deutschland gebracht, der seine Flugreise nur wenige Wochen überlebte. Wie ernst die Internetplattformen ihre Verantwortung für die Tiere nehmen, zeigen die Reaktionen der Portale auf diesen Vorfall, denn der kleine Verein darf munter weiter dort inserieren. [mehr]

List-Image: Buchcover Spendenmafia

In eigener Sache

„Die Spendenmafia“: Produktives Medienecho

15.12.2011 • Seit einigen Wochen ist das Buch „Die Spendenmafia – Schmutzige Geschäfte mit unserem Mitleid“ nun im Verkauf. Das für 8,99 Euro erhältliche Taschenbuch wird vom Knaur-Verlag verlegt und hat ein beachtliches Presseecho ausgelöst. Rund 20 Fernsehinterviews auf fast allen großen Kanälen, noch mehr Radiobeiträge und eine Vielzahl von Hinweisen in Printmedien sind das bisherige Ergebnis. Der allgemeine Tenor ist im Grunde die Botschaft des Buches: Es ist wichtig und richtig zu spenden, aber bei der Auswahl der begünstigten Organisation ist blindes Vertrauen fehl am Platz. Wenn es gelingt, die dreistelligen Millionenbeträge, die jährlich von unseriösen Vereinen vereinnahmt werden, auf wirklich unterstützenswerte Hilfswerke umzulenken, dann hat das Buch sein Ziel erreicht. [mehr]

Ein Kommentar von Karin Burger

Das geschmacklose PETA-Videospiel

13.12.2011 • Die ARD-Dokumentation „Das System Wiesenhof“, ausgestrahlt im Sommer 2011, über die Lebensbedingungen der Hühner von Hähnchenproduzent und Wiesenhof-Chef Paul-Heinz Wesjohann sorgte bundesweit für Aufregung. Die Tierschutzorganisation PETA Deutschland e. V. greift das Thema nun in Form eines Online-Videospiels erneut auf. Das Ergebnis kann aber nur als geschmackloser Marketing-Gag bezeichnet werden. Denn in dem von PETA entwickelten und unter dem Titel „Wiesenhof-Revenge“ vermarkteten Online-Videospiel können die Nutzer Wesjohann mit Hilfe digitaler Hühner ins Gesicht koten. [mehr]

List-Image: Tieroase MarburgBild: © unitypix - Fotolia.com

Tierschutzverein Tieroase Marburg-Gießen e. V.

Tierschützer mit rechten Sympathien

02.12.2011 • So genannte Tierschutzverteiler sind ein essenzieller Kommunikationsstrang der Tierschützer untereinander. Täglich gehen über die teilweise riesigen Verteiler die verschiedensten Meldungen und Notrufe aus der Tierschutzszene. In letzter Zeit werden diese Verteiler zunehmend allerdings auch für politische Botschaften benutzt. Vergangene Woche ließ Anita Weber von der Tieroase Marburg-Gießen die Meldung über einen Vorfall aus dem Jahr 2003 mit einem Veterinär über einen solchen Verteiler verschicken. Dabei verwendete sie Texte und Sprache des Bund freier Bauern, auf den auch verlinkt wurde. Vorsitzender dieses „Bunds“ ist Martin Dembowsky, ein ehemaliger NPD-Funktionär in Hamburg. [mehr]

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