CharityWatch.de - für eine bessere Spendenkultur http://www.charitywatch.de ... für eine bessere Spendenkultur de Thu, 11 Mar 2010 04:06:07 +0200 CharityWatch.de - für eine bessere Spendenkultur http://www.charitywatch.de http://www.charitywatch.de/img/cw_logo.gif Vorstand sitzt in Untersuchungshaft http://www.charitywatch.de/index.asp?id=997 Der Vorstandsvorsitzende vertritt den Bund für Kinderhilfe e.V. laut Vereinsregister allein. Diese Vertretungsbefugnis schafft Missbrauchspotenzial. Dieses wurde offensichtlich ausgenutzt. Seit Oktober 2009 sitzt der Vorstand in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde ausgestellt, weil der Verdacht des Betruges in Zusammenhang mit Untreue erhoben wird. Die Staatsanwaltschaft hat Zweifel an der Existenz eines Weisenhauses in Thailand erhoben und spricht von einem „angeblichen Waisenhaus“. Dafür hat der Vorstand für den Verein ein Haus in Augsburg gekauft – allerdings nicht von einem fremden Dritten! Thu, 25 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=997 Warnungen Massive Zweifel trotz namhaften Kuratoren http://www.charitywatch.de/index.asp?id=994 Durch eine kritische Anfrage ist CharityWatch.de vor gut einer Woche auf den Verein Kinderkrebsvorsorge e.V. aus Saarbrücken aufmerksam geworden. Das Antwortschreiben der Vorsitzenden Natalia Mironenko wurde auf einem ungewöhnlichen Briefformular verfasst. Neben der Unterschrift findet sich ein amtlich wirkender Siegelstempel und der rechte Rand ist voll mit Professoren, die im Kuratorium des Vereins sitzen. Doch dieser seriöse Anstrich täuscht. Seit dem 18. Februar 2010 warnt nun die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) aus Trier vor dem Verein und hat für Rheinland-Pfalz ein Sammlungsverbot erlassen. Vor dem Partnerverein Förderkreis Krebsvorsorge e.V. warnt die ADD schon länger. Mon, 22 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=994 Warnungen Unwürdige Tiertransporte von angeblichen Tierschützern http://www.charitywatch.de/index.asp?id=989 Mit dem Import von Hunden und anderen Tieren aus dem Ausland lässt sich gutes Geld verdienen. Meist wird das mit dem Argument gerechtfertigt, den Tieren ginge es in Deutschland besser. Doch nicht selten werden diese von den angeblichen Tierschützern unter unmöglichen Bedingungen transportiert. Kürzlich flog ein solcher Transport auf. 62 junge Hunde wurden auf acht bis zehn Quadratmeter zusammengepfercht. In Buchenbühl bei Nürnberg schritt die Polizei ein. Letztes Jahr waren es 42 Hunde, deren Transport die Polizei in Offenburg stoppte. Das ist natürlich nur die Spitze des Eisberges, hinter dem sich nicht selten ein lukratives Geschäft verbirgt. Denn meist handelt es sich um junge Rassehunde, die gut verkauft werden können. Thu, 18 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=989 Warnungen Unseriöser Spendenaufruf für Haiti http://www.charitywatch.de/index.asp?id=986 Schon vor einem Jahr hat CharityWatch.de vor World Mercy Fund International gewarnt. Neben dem in Deutschland Spenden sammelnden WMF Barmherzigkeit e.V. gibt es noch Organisationen in Irland, in Österreich, der Schweiz und den USA. Zentrale Figur ist Ute Harms, die in Deutschland vor einem Monat einen Spendenaufruf für Haiti startete. In diesem mit „Notruf aus Haiti“ überschriebenem Spendenmailing wird sehr bedrängend um Spendengeld geworben. Da WMF selbst keine Erfahrung mit Katastrophenhilfe vorweisen kann, wurden in den Bettelbriefen zwei Partnerorganisationen genannt, die bis heute keinen Geldeingang verbuchen konnten. Tue, 16 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=986 Warnungen Tierschützerin vor Gericht http://www.charitywatch.de/index.asp?id=974 Am 12. Januar musste sich Anna Elisabeth P., rechtlich vertreten durch zwei Münchner Anwälte, vor dem Amtsgericht Eggenfelden für angebliche Betrugsvorwürfe in zwei Fällen verantworten. Inhalt des Prozesses war die schwer nachvollziehbare Verwendung von Spendengeldern, die Frau P. als erster Vorstand des inzwischen insolventen Tieraltenheim Costa e. V. gesammelt hatte. Da diese Ereignisse rund zehn Jahre zurück liegen und wichtige Zeugen kurzfristig schwer erkrankt waren, hatte der Staatsanwalt kein leichtes Spiel. Dieser schien es aber aus offensichtlichem Mangel an öffentlichem Interesse nicht für nötig zu halten, sich ausreichend mit dem Fall zu beschäftigen. So wurde das von CharityWatch.de beobachtete Verfahren schon am ersten Prozesstag nach knappen zwei Stunden eingestellt. Zu einer Verurteilung von Anneliese P. kam es jedoch in einem früheren Prozess. Der Schuldspruch erfolgte 2006 wegen quälerischer Misshandlung von Wirbeltieren. Dennoch leitet diese seit Jahren ein durch deutsche Spendengelder finanziertes Tierheim. Thu, 11 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=974 Warnungen Über fünf Millionen Euro veruntreut http://www.charitywatch.de/index.asp?id=938 Am 3. Februar wurde der Prozess gegen Heidrun Sch. und ihren Sohn Carsten Sch. vor der 5. Strafkammer des Landgerichts München eröffnet. Sie mussten sich einer Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue stellen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigte das Mutter-Sohn-Gespann sich über einen Zeitraum von drei Jahren widerrechtlich um insgesamt über fünf Millionen Euro bereichert zu haben. Diese Summe ging von den Konten der Vereine Kinder in Not e.V. und Deutsche Gesellschaft Tiere und Natur e.V. in das Privatvermögen der Beschuldigten über. Die Beweisaufnahme der Staatsanwaltschaft München dauerte mehrere Jahre und für den Prozess wurden acht Termine anberaumt. Durch umfassende Geständnisse der beiden Angeklagten kam es jedoch schon am ersten Verhandlungstag zur Urteilsverkündung. Die Geständigkeit von Heidrun und Carsten Sch. wurde von der Staatsanwältin „hoch angesehen“ und so kam es zu einem Strafmaß, mit dem leider nur die Angeklagten höchst zufrieden sein können. Thu, 4 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=938 Allgemeines Verurteilung ist noch kein Neuanfang http://www.charitywatch.de/index.asp?id=939 Heidrun Sch. und ihr Sohn Carsten Sch. haben zusammen gewerbsmäßige Untreuevorwürfe in Millionenhöhe gestanden. Die geschädigten Vereine Kinder in Not e.V. und Deutsche Gesellschaft Tiere & Natur e.V. wurden 2002 bis 2004 um über fünf Millionen Euro gebracht. Beide Vereine sind immer noch aktiv und es bestehen bedenkliche Verbindungen zu zwei anderen Organisationen. Für fast 30.000 Mitglieder stellt sich deshalb die Frage, ob sich trotz Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe wirklich etwas verändert hat? Thu, 4 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=939 Warnungen Armut im Tal der Könige http://www.charitywatch.de/index.asp?id=936 Luxor kennen viele, schon alleine wegen der traumhaften Bauwerke aus der Zeit der Pharaonen. Wer in der „Stadt der Paläste“ (Übersetzung von Luxor) jedoch die Westseite des Nils besucht, wird dort schnell von der Gegenwart eingeholt. Die vorherrschende Armut ist erdrückend. Deshalb hat der 1998 in Trier gegründete Verein „Die kleine Pyramide“ viel zu tun. Er setzt sich für Kinder in Not ein. CharityWatch.de recherchierte vor Ort und kommt zusammen mit den geprüften Finanzzahlen zu einem guten Ergebnis. Wed, 3 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=936 Empfehlungen Gemeinnütziger Anstrich gegen geringe Gebühr http://www.charitywatch.de/index.asp?id=935 Altkleidersammlung ist ein Bereich der Wohltätigkeitsarbeit, in dem sich unseriöse Organisationen geradezu tummeln. Viele Menschen reagieren zu Recht mit großem Misstrauen, wenn wieder ein Mal ein Sammelkorb ungefragt auf ihrem Grundstück platziert wird. Oft haben die Infoblätter, die an den Körben angebracht sind, ihren Namen kaum verdient. Nur bei sehr genauer Betrachtung entlarven sie die wahren Absichten der Scheinheiligen. Das gilt ebenso für den Verein Hilfe für Weißrussland, der seinen Namen bundesweit für Altkleidersammlungen zur Verfügung stellt. Doch wie so oft zahlt sich die Mühe aus, das Kleingedruckte zu lesen. Denn dann erscheint auch dieser Vertrauensträger in einem ganz anderen Licht. Tue, 2 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=935 Warnungen Keine Trennung zwischen Wohltätigkeit und Gewerbeausübung http://www.charitywatch.de/index.asp?id=934 Wieder hat Deutschlands einzige Behörde, die die Verwendung von Spenden überprüft, ein Sammlungsverbot ausgesprochen. Laut ADD Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier darf der Verein Hand in Hand aus Bad Berleburg keine Kleidersammlungen mehr in Rheinland-Pfalz durchführen. Die erschütternde Begründung der Behörde: „Im Rahmen einer sammlungsrechtlichen Überprüfung waren die Vorlagen des Vereins nicht geeignet, eine zweckentsprechende Verwendung der Sammlungserträge nachzuweisen und insbesondere eine klare Trennung zwischen ‚Wohltätigkeit’ und ‚Gewerbeausübung’ vorzunehmen.“ Mon, 1 Feb 2010 00:00:00 +0200 http://www.charitywatch.de?id=934 Warnungen