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Für eine bessere Spendenkultur
9/18/2009 von Stefan Loipfinger
Archivtext

PETA Deutschland e.V.

Verschleierte Extremansichten

Menschen in lebensgroßen Fleisch-schalen unter Cellophan verpackt, Quelle: PETA

Tierschutz ist ein weites Feld. Es reicht von aktiver Hilfe bis zum gesellschaftlichen Kampf für bessere Lebensbedingungen. Was unter Tierschutz verstanden wird, hängt von der Ideologie des jeweiligen Tierschützers ab. Die Bandbreite der Forderungen reicht von artgerechter Haltung bis zur völligen Ablehnung jeglicher tierischer Produkte. Deshalb ist es für Spender und Förderer sehr wichtig, die Ziele einer Organisation mit der eigenen Gesinnung abzugleichen. Bei PETA Deutschland ist das allerdings nicht so einfach. So werden die extremen Forderungen zum Teil hinter Allgemeinaussagen versteckt. Und bei der Verwendung der Gelder wird nicht die Offenheit gelebt, die PETA in anderer Ausprägung von Industrie und Handel fordert.

Leserbriefe  [zum Artikel]
  • 13.10.2010 10:23:07Verschleierung? / Bärbel Eisemann
  • 20.04.2010 16:31:50BJ
  • 18.03.2010 20:50:20Extremansichten

    Ehrlich gesagt verstehe ich die Kritik nicht, dass PETA angeblich seine vegane Einstellung nicht offen mitteilen und diese somit verschleiern soll. Ich bin seit Jahren Mitglied dort, PETA ist als Tierrechts- und eben nicht Tierschutzorganisation seit Jahren für seine konsequente Haltung gegenüber der Tiernutzung und -ausbeutung bekannt, ja dieserhalb sogar gefürchtet, aber auch respektiert. Ich bekomme regelmäßig die Mitgliedszeitschriften, wo ausschließlich vegane Rezepte vorgestellt werden, auch die Filme auf PETA TV sind auf eine vegane (veggie) Lebensweise ausgerichtet, auch wenn PETA auch mit "Nur"-Vegetariern wie Paul McCartney oder Dirk Bach zusammenarbeitet, was doch keinesfalls ehrenrührig ist. Der Vegetarimus ist doch unzweifelhaft ein wichtiger Schritt zum strikten Vegetarismus, eben der veganen Lebensweise ohne Gewalt, denn so gut wie jedes tierische Produkt weist Spuren von Gewalt auf. Ich halte diese Kritik für unberechtigt und es kommt mir so vor, als ob hier nach "Unanständigem" gesucht werden soll. Monika Weste, 18.03.2010