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Für eine bessere Spendenkultur
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Logo: Deutsche KrebshilfeLogo Deutsche Krebshilfe e.V.

Deutsche Krebshilfe e.V.

168.000 Euro für ein Foto-Shooting

02.09.2010 • Der Kampf gegen Krebs ist eine der größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit. Die im vergangenen Jahr 35 Jahre alt gewordene Deutsche Krebshilfe leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Trotzdem und gerade deshalb sind Ausgaben für ein Foto-Shooting in Höhe von 168.000 Euro höchst fragwürdig. Sie widersprechen auch der Selbstverpflichtung der Deutschen Krebshilfe, die sich beim Einsatz der Spendenmittel der „Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit“ verschrieben hat. [mehr]

List-Image: GefängniskindGefängniskind in Manila
Bild: Cajus von Eickels, Tatort e.V.

Tatort – Straßen der Welt e.V.

Hilfe für Knastkinder auf den Philippinen

28.06.2010 • Benachteiligte Kinder und die Stärkung ihrer Rechte sind den Schauspielern Joe Bausch, Klaus Behrendt und Dietmar Bär ein Anliegen. Von Kinderprostitution und missbrauchten Mädchen bis Straßen- und Gefängniskindern reicht das Spektrum, das der Verein Tatort – Straßen der Welt abdeckt. Die Philippinen sind ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit, über die auf der Homepage sehr transparent berichtet wird. Auch Nachfragen werden zeitnah und ausführlich beantwortet. Als Manko bleiben allerdings die zu hohen Verwaltungs- und Werbekosten. [mehr]

Projekthilfe Südostasien e.V.

Viel Einsatz aber unkontrollierbare Bargeldtransfers

06.05.2010 • Südostasien ist eine von Krisen, Kriegen und Armut gezeichnete Region. Besonders hart davon betroffen sind Länder wie Vietnam und Myanmar (früher Burma). Ein Ehepaar aus Werne versucht mit Hilfe von zwei Mönchen einigen Waisenkindern wieder ein Leben und Perspektiven zu geben. In einer Welt jenseits von Internet und Coca-Cola werden die Spendengelder ohne Abzug von Verwaltungs- oder Reisekosten an die Kinderheime gegeben. Jedoch ist die Geldübertragung nach Burma in Bar zu unkontrollierbar für eine Spendenempfehlung. Vorstand Bruno Gimmel sieht derzeit allerdings keine andere Möglichkeit, weil Überweisungen nach Burma verboten sind. [mehr]

List-Image: Mikrokreditfinanzierung TogoEine der ersten Mikrokreditempfängerinnen in Togo
Bild: Heike Eggers - ana yi africa

Ana yi africa – Brücken nach Afrika e.V.

Nicht ausgereifte Mikrokreditvergabe

04.05.2010 • Mikrokredite sind hervorragend dazu geeignet, um Menschen in armen Ländern einen Start in die eigene Existenz zu ermöglichen. Togo gehört zu den ärmsten und gleichzeitig auch zu den korruptesten Ländern der Welt. Genau dort hilft die Organisation ana yi africa – Brücken nach Afrika e.V. seit mittlerweile vier Jahren. Allerdings lassen die Strukturen des Vereins und die teils fragwürdige Verrechnung von Reisekosten keine Empfehlung zu. [mehr]

List-Image: Ein Herz für KinderDas Logo kennt jeder.
Die Mittelverwendung nicht.
Foto: Jubiläums-Briefmarke

Bild hilft e.V. – Ein Herz für Kinder

Bild Dir (k)eine Meinung

26.10.2009 • Wie die Bild-Zeitung reagiert, wenn jemand auf Fragen nicht oder ausweichend antwortet, kann jeder täglich nachlesen. Dass sie selbst nicht besser ist, zeigt der hauseigene Verein „Bild hilft“ – besser bekannt unter dem Slogan „Ein Herz für Kinder“. Die Übermittlung von aussagekräftigen Finanzzahlen wurde verweigert. Fragen zur Mittelverwendung blieben mit unglaubwürdigen Begründungen unbeantwortet. So meinte Tobias Fröhlich, Kommunikationschef der Bild-Gruppe: „Für uns sind das Menschen und Schicksale, deren Intimsphäre wir schützen.“ Eigenartig, berichtet die Bild doch oft mit Foto und Namensnennung über Betroffene, denen geholfen werden soll oder geholfen wurde. CharityWatch.de hat kein Interesse an Identitäten und Adressen. Welche Projekte, eigene oder die anderer Hilfsorganisationen, in welchem Umfang finanziert wurden und wohin der Rest des eingesammelten Geldes geht, ist jedoch eine Information, die niemandem verwehrt werden darf. Die Bild-Zeitung würde für eine solche Heimlichtuerei bestimmt deutliche Worte finden. [mehr]

PROVIEH – Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.

Etwas mehr trommeln

14.10.2009 • Der in Kiel ansässige Verein ist nach eigenen Auskünften Deutschlands ältester und größter Tierschutz-Fachverband für landwirtschaftliche Nutztiere. Wie schon der Name verkündet, kämpft ProVieh für artgerechte Haltung der Tiere und nicht für eine vegetarische oder sogar veganische Lebensweise. Diese Strategie war allerdings nicht immer so klar. Erst mit dem neuen Vorstand und dem neuen Geschäftsführer Stefan Johnigk wurde das verdeutlicht. Jetzt muss es noch eindeutiger kommuniziert werden – wie auch so manche gute Aktion. Denn gerade eine Organisation, die sich für Tierrechte einsetzt, sollte etwas lauter trommeln, um ihre Ziele gegen die kommerziellen Interessen durchsetzen zu können. [mehr]

List-Image: PETA gegen TierfleischMenschen in lebensgroßen Fleisch-schalen unter Cellophan verpackt, Quelle: PETA

PETA Deutschland e.V.

Verschleierte Extremansichten

18.09.2009 • Tierschutz ist ein weites Feld. Es reicht von aktiver Hilfe bis zum gesellschaftlichen Kampf für bessere Lebensbedingungen. Was unter Tierschutz verstanden wird, hängt von der Ideologie des jeweiligen Tierschützers ab. Die Bandbreite der Forderungen reicht von artgerechter Haltung bis zur völligen Ablehnung jeglicher tierischer Produkte. Deshalb ist es für Spender und Förderer sehr wichtig, die Ziele einer Organisation mit der eigenen Gesinnung abzugleichen. Bei PETA Deutschland ist das allerdings nicht so einfach. So werden die extremen Forderungen zum Teil hinter Allgemeinaussagen versteckt. Und bei der Verwendung der Gelder wird nicht die Offenheit gelebt, die PETA in anderer Ausprägung von Industrie und Handel fordert. [mehr]

Deutscher Tierschutzbund e.V.

Wenig ernst gemeinte tierschützerische Grüße

16.04.2009 • Einen umfangreichen Schriftverkehr beendete der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder zuletzt „mit den besten tierschützerischen Grüßen“. Doch wie viel Tierschutz in den Antworten und damit der Arbeit des Vereins wirklich steckt, ist leider nicht zu sagen. Denn viele Fragen wurden selbst auf konkretes Nachhaken nur absolut ausweichend beantwortet. Unterlagen wie eine Bilanz oder der Bericht des vereidigten Buchprüfers wurden ohne Begründung verweigert. Dabei betont der Tierschutzbund gerne das ihm zugesprochene DZI-Spenden-Siegel und die Mitgliedschaft im Deutschen Spendenrat. Letztere setzt die Unterschrift unter eine Selbstverpflichtungserklärung voraus, die höhere Transparenz und mehr Sicherheit beim Spenden gewährleisten soll. [mehr]

Falsche Kostenquote bei UNICEF

Vorwürfe an das DZI zum Prüfprozess bei Spendensiegelvergabe

07.10.2008 • Im Frühjahr 2008 hat das DZI Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen durch die Aberkennung des Spendensiegels von UNICEF Schlagzeilen produziert. Bis auf die Begründung absolut nachvollziehbar. Doch was war bis dahin? Im DZI Spenden-Almanach 2007/2008 wird die Hilfsorganisation vor allem hinsichtlich ihrer geringen Kostenquote gelobt: „Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig (niedrig = unter 10 Prozent).“ Laut CharityWatch.de eine falsche Einstufung, wie auch der deutlich umfangreichere Geschäftsbericht 2007 zeigt. [mehr]

Care – Fürsorge für Arme

Lobenswerte Transparenz bei hohen Werbekosten

23.06.2008 • In vielen Punkten ist der 2007 von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) an Care Deutschland-Luxemburg e.V. vergebene Transparenzpreis wirklich verdient. Allerdings besteht noch etwas Bedarf, die vielschichtigen Strukturen besser darzustellen. Und vor allem bei den Kosten für Spendenakquise sollte die in Bonn ansässige Entwicklungshilfe- und Nothilfe-Organisation deutlich sparsamer haushalten. [mehr]

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