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Für eine bessere Spendenkultur
Meldungen der Redaktion aus: Empfehlungen (Archiv) - chronologisch sortiert
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List-Image: RucksackprojektFreude über gebrauchte Taschen
Bild: Mary's Meals Deutschland

Mary’s Meals Deutschland e.V.

Bildung als effektiver Weg zur Selbsthilfe

06.10.2010 • Der aktuelle Welt Hunger Report präsentiert erschreckende Zahlen: Jedes Jahr sterben mehr als fünf Millionen Kinder an den Folgen von Unterernährung. Seit achtzehn Jahren engagiert sich Mary’s Meals in 14 Ländern der Welt für Hunger leidende Kinder. Der Verein hat seit 2004 seinen Sitz in Mainz. Unterstützer arbeiten ausschließlich ehrenamtlich - so auch die Vorstandsvorsitzende Ursula Schwarz. Die Kosten belaufen sich auf ein Minimum. Keine Bürokosten, für die Verwaltung wird nur ein Prozent der Gesamtkosten verbucht. Für Fundraising und Werbekosten wurden fünf Prozent der Gesamtspendeneinnahmen im Jahr 2009 investiert. Die restlichen 94 Prozent gingen direkt an die Bedürftigen, wo sie unter Aufsicht in effiziente Hilfe vor Ort umgesetzt wurden. Im letzten Jahr hat Mary’s Meals 375.000 Kinder weltweit mit Nahrung versorgt. Eine Initiative für all diejenigen, die Armut und Hunger daran hindert, eine Schulbildung zu erhalten. [mehr]

al omri e.V.– Kinderhilfe Palästina

Hilfe - dort wo Not existiert

13.09.2010 • Seit neun Jahren engagiert sich Al omri e.V. in der Gazastreifenregion. Transparenz in allen Projekten und die bestmögliche Verwendung der Spendengelder liegen dem Verein am Herzen. So beliefen sich die Werbe und Verwaltungskosten während der vergangenen drei Jahre auf durchschnittliche drei Prozent. Die Hauptaufgabe des Vereins besteht in der Betreuung von fünf Schulen, in denen rund 630 Schüler jeden Tag eine nahrhafte Frühstücksmahlzeit bekommen. Zudem unterstützt Al omri soziale Projekte in Kindergärten und Schulen, um die Erziehungs-, Volks- und Berufsbildung hilfsbedürftiger Kinder zu gewährleisten. [mehr]

List-Image: Haiti Unterricht StrasseUnterricht auf der Straße
Bild: Haiti-Kinderhilfe e.V.

Haiti-Kinderhilfe e.V.

Ein Anker für Kinder aus Haiti

06.09.2010 • Sie arbeiten ehrenamtlich. Ihre Verwaltungskosten belaufen sich auf weniger als ein Prozent. Die Mitglieder der Haiti-Kinderhilfe e.V. nehmen ihren Auftrag ernst. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe durch Schul- und Ausbildungspatenschaften. Daneben unterstützen sie den Bau von Schulen und betreuen Kinder, die an fremde Familien verkauft wurden. Die einheimische Bevölkerung binden sie bei all diesen Tätigkeiten immer direkt ein. So wollen sie sicherstellen, dass ihre Projekte eine nachhaltige Wirkung zeigen. [mehr]

List-Image: Schulkinder KeniaZwei Jungs einer Watoto-Schule
Bild: Watoto e.V.

Watoto e.V.

Ein gelungenes Schulprojekt in Kenia

20.08.2010 • Watoto ist ein Schulprojekt in Kenia, das sich transparent und informativ dem Spender zuwendet. Alle Entwicklungen, Updates und Finanzauflistungen lassen sich leicht nachvollziehen und im Newsletter nachlesen. Stefan Wentzel und seine Frau Mekaela leben seit Jahren im kenianischen Ukunda und kümmern sich vor Ort um die Projekte. In Deutschland wird der Verein vertreten von der Vorsitzenden Cordula Jacob. Seit 2008 führt Watoto e.V. - Mekaela Academies das vom DZI Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen vergebene Spendensiegel. [mehr]

International Bear Federation Deutschland e.V.

Ein Zuhause für neun Raubtiere

09.08.2010 • Nicht alle Mitglieder des Deutschen Spendesrates leben die Transparenz, zu der sie sich durch ihre Mitgliedschaft verpflichtet haben. Bei der International Bear Federation ist das allerdings anders. Sie ist absolut transparent und informiert Spender umfangreich auf ihrer Website. Das Hauptprojekt – ein Bärenwald in Anholt – ist echter Tierschutz für die auf menschliche Hilfe angewiesenen Raubtiere. Der Spender kann selbst den Park besuchen und live erleben, wofür seine Gelder ausgegeben werden. Und das Geld kommt wirklich bei den Tieren an: Mit knapp über zehn Prozent sind die Ausgaben für Verwaltung und Werbung moderat. [mehr]

List-Image: Indische FrauenAusgegrenzte Frauen in Indien
Bild: Indien-Nothilfe e.V.

Indien-Nothilfe e.V.

Hoffnung für benachteiligte indische Frauen

26.07.2010 • Eine schwere Erkrankung auf einer Urlaubsreise in Indien war 1994 Auslöser für die Gründung des Vereins Indien-Nothilfe. Seit dem engagieren sich Karin Demuth und ihr Ehemann Walter Lück als Vorstandsvorsitzende und stellvertretender Vorsitzender. Karin Demuth hat später sogar ihren Job als Büroleiterin der Gutachterkommission bei der Ärztekammer Nordrhein aufgegeben, um sich ganz der ehrenamtlichen Arbeit für den Verein zu widmen. Zwischenzeitlich ist auch ihr Ehemann pensioniert, so dass der Verein zur Berufung für beide wurde. Gehälter oder Aufwandsentschädigungen gibt es nicht. Sogar Kosten für Projektreisen werden von den beiden privat getragen. Entsprechend dieser Einstellung werden die Verwaltungs- und Werbekosten mit 1,7 Prozent (2008) beziehungsweise 3,8 Prozent (2009) auf einem extrem niedrigen Niveau gehalten. [mehr]

List-Image: BISS GeschaeftsstelleDie Geschäftsstelle von BISS in München
Bild: Stefan Loipfinger

BISS – Bürger in sozialen Schwierigkeiten e.V.

Deutschlands erste Straßenzeitung

21.06.2010 • Vermutlich 40 verschiedene Straßenzeitungen gibt es in Deutschland. Die älteste davon wird in München heraus gegeben. BISS will Bürgern mit sozialen Schwierigkeiten eine Chance geben. Durch den Verkauf des Monatsmagazins haben sie eine Aufgabe und verdienen sogar etwas Geld. Ein Drittel der Verkäufer ist sogar sozialversicherungspflichtig beim Verein angestellt. Hildegard Denninger, Geschäftsführerin von BISS, lebt die Idee seit über 15 Jahren. Für die nächsten Jahre hat sie mit einem Hotel BISS und speziellen Stadtführungen noch einiges vor. Das sind unterstützenswerte Projekte, angesichts der bisherigen Erfolge, der gelebten Transparenz und der Verwendung der Gelder im Spenderinteresse. [mehr]

OVB Medienhausstiftung

Einsichtig und transparent

08.06.2010 • Leider ist Transparenz bei gemeinnützigen Organisationen von Verlagen keine Selbstverständlichkeit. Namhafte Beispiele, die nicht ausreichend über die Verwendung der Spenden Auskunft geben, sind Bild hilft e.V. oder die RTL-Stiftung. Beide verweigern die Herausgabe von Finanzzahlen. Die RTL-Stiftung lebt dieses zweifelhafte Gebaren sogar, obwohl sie das DZI-Spendensiegel trägt. Ganz anders ist OVB Medienhausstiftung aus Rosenheim. Sie hat absolut transparent über die Geldeingänge und Ausgänge informiert. Bei kleineren Kritikpunkten zeigte sich Oliver Döser sehr einsichtig und hat Besserung gelobt. [mehr]

List-Image: Flughafenverein_MUCHilfsgüter für Haiti
Bild: Flughafenverein München

Flughafenverein München e.V.

„Mit Sicherheit für eine gute Sache“

31.05.2010 • Vor 14 Jahren gründeten Mitarbeiter und Freunde vom Münchner Flughafen einen eigenen Verein. Seine Stärken kann er vor allem bei Katastrophenfällen ausspielen. Denn der tägliche Kontakt mit Fluggesellschaften und vielen Unternehmen wird genutzt, um ganz schnell Hilfsleistungen zu organisieren und auf den Weg zu bringen. Im Falle des Erdbebens in Haiti startete nur wenige Tage später ein Flugzeug mit drei Tonnen Hilfsgütern und sechs Helfern. Drei davon waren vom Dienst freigestellte Feuerwehrleute. Neben solchen Spontanhilfen engagiert sich der Flughafenverein München für hilfsbedürftige Kinder im In- und Ausland sowie für in Not geratene Menschen aus der Region München/Erding. Seinem Motto „mit Sicherheit für eine gute Sache“ wird er absolut gerecht, wie auch der Blick in die absolut transparent offen gelegten Finanzzahlen zeigt. [mehr]

List-Image: Karuna KinderhausIm Mai soll das Karuna Kinderhaus eröffnet werden
Bild: Funech e.V.

Future for Nepal’s Children e.V.

Neues Waisenhaus für Kinder in Nepal

13.04.2010 • Durch die Adoption eines Kindes kam die Familie Brenneisen in näheren Kontakt mit einem Waisenhaus in Nepal. Daraus entstanden ist der Verein Future for Nepal’s Children e.V. (Funech), der seit 2004 benachteiligten Kindern in Nepal hilft. Nachdem anfänglich verschiedene Institutionen vor Ort unterstützt wurden, steht nun ein eigenes Waisenhaus kurz vor der Eröffnung. In Godavari, 25 Autominuten südlich von Kathmandu, sollen bis Jahresende 50 bis 60 Halb- und Vollwaisen im „Karuna Kinderhaus“ leben. [mehr]