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Für eine bessere Spendenkultur
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List-Image: Kinder in NigeriaPetra Meyer mit Kindern in Nigeria, Quelle: Childrens Project e.V.

Childrens Project e.V.

Auf Kosten der Kinder

14.07.2009 • Petra Meyer ist Vorstandsvorsitzende des Vereins Childrens Project e.V. und hauptamtlich angestellt. Eindeutige Antworten auf Fragen sind nicht gerade ihre Stärke. Bei manchen Aussagen und Antworten entsteht sogar das Gefühl, als stecke eine gewisse Absicht dahinter – zum Beispiel wenn es darum geht, die fehlende Gemeinnützigkeit zu verschleiern. Wer sich gegen Frau Meyer stellt, muss mit verbalen Attacken unter der Gürtellinie rechnen. Dabei wäre es wesentlich Gewinn bringender, dieselbe Energie in die Projekte zu stecken. [mehr]

List-Image: Kinder in VietnamDeviemed e.V.

Deviemed e.V.

Ehrenamtlich und ehrenvoll

19.06.2009 • Über die Deutsch-vietnamesische Gesellschaft zur Förderung der Medizin in Vietnam e.V. gibt es viel Gutes zu berichten. Die Versorgung schwerhöriger Kinder mit Hörgeräten etwa. Oder die beständigen Versuche in Vietnam ein interdisziplinäres Spaltzentrum zu gründen. Vor allem aber besticht die ungebrochene Begeisterung der zahlreichen Fachärzte, Anästhesisten, Schwestern und Pfleger, mit der sie Jahr für Jahr nach Vietnam fliegen, um angeborene und erworbene Fehlbildungen zu operieren. Kostenlos und ehrenamtlich. Soviel aus den Finanzzahlen für das Jahr 2007 ersichtlich, wird dabei auch kein Geld verschwendet. Leider dürften die Einnahmen aufgrund nachlassender hoher Einzelspenden kaum ausreichen, die Umsetzung größerer Vorhaben weiter voranzutreiben. [mehr]

Aktion Tier – ehemals Deutsches Tierhilfswerk

Undurchsichtig und wenig Geld für Tierschutz

05.06.2009 • Ein Veruntreuungsskandal durch den damaligen Vereinsvorsitzenden bestimmte jahrelang die Schlagzeilen zum DTHW Deutschen Tierhilfswerk. Im Dezember 2005 beschloss die Mitgliederversammlung schließlich die Änderung des Vereinsnamens auf Aktion Tier – Menschen für Tiere. Trotz der negativen Erfahrungen ist der heute noch 210.000 Mitglieder zählende Verein nicht transparent geworden. Bei konkreten Anfragen von CharityWatch.de hüllten sich der Vorstandsvorsitzende Holger Knieling und seine Kollegen in Schweigen. Die Vereinseinnahmen in Höhe von jeweils gut zwölf Millionen Euro in 2006 und 2007 sind grundsätzlich streng vertraulich. Noch mehr gilt das für die Ausgaben. Trotzdem konnte CharityWatch.de einiges recherchieren, das in Summe kein gutes Bild auf den Verein und seine Führung wirft. [mehr]

List-Image: SpendendoseSpendendose des DKFW
Bild: ADD

Deutsches Kinderförderwerk e.V.

Trotz Spendensammelverbot keine Verbesserungen erkennbar

03.06.2009 • Im November 2006 hat ADD Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier ein Spendensammlungsverbot für Rheinland-Pfalz verhängt. Im März 2007 wurde dieses vom Oberverwaltungsgericht in Koblenz bestätigt. Eigentlich Anlass genug, die dafür ursächlichen Praktiken zu ändern. Doch das DKFW Deutsche Kinderförderwerk sieht das anscheinend anders. Eine Nachfrage von CharityWatch.de, was sich denn in der Zeit konkret geändert hat, ging sofort an eine Anwaltskanzlei und blieb dann unbeantwortet. Somit sollten Spender beim DKFW weiterhin sehr zurückhaltend sein. [mehr]

Tierschutzförderverein und andere

Konglomerat der Tierschutzvereine von Sigurd Tenbieg

02.06.2009 • Sigurd Tenbieg aus Kleve am Niederrhein ist - zumindest wenn es um seine Ämter geht - ein sehr aktiver Tierschützer. Er befindet sich im Vorstand von verschiedensten Vereinen. Neben dem Tierschutzförderverein e.V. sind das beispielsweise Südeuropäische Tierhilfe e.V., Tierheim-Tierhilfe e.V. oder Bund deutscher Tierfreunde e.V.. Alle haben gemeinsam, dass sie nicht besonders transparent sind. Zum Teil hat die ADD Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier sogar Spendenverbote ausgesprochen. Aufgrund der begrenzten Zuständigkeit gelten diese jedoch nur für Rheinland-Pfalz. Dabei sollten Förderer und Spender durchaus bundesweit zurückhaltend sein. [mehr]

Interplast-germany e.V.

Das Gebot der Sparsamkeit

29.05.2009 • Wo gibt’s denn so was: Nicht nur zu Weihnachten, sondern rund um das ganze Jahr fliegen deutsche interplast-Ärzte in die entlegensten Gebiete der Erde, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Gesicht und mit ihm ein neues Leben zu geben. Der Lohn? Ein dankbares Lächeln, ein Händedruck, eine Umarmung. Dafür nehmen die Teammitglieder sogar unangenehme Anreisen und provisorische Unterkünfte in Kauf. Denn jeder Einsatz hat eine Grunddirektive: Das Gebot der Sparsamkeit. Für die Geldgeber bedeutet das – von gespendeten 100 Euro fließen 91 Euro und 91 Cent direkt in ein Hilfsprojekt. [mehr]

List-Image: Humana-Second-Hand-LadenSecond-Hand-Laden von Humana
Foto: Stefan Loipfinger

Humana People to People Deutschland e.V.

Kleidersammlung für Afrika ohne große Wirkung

20.05.2009 • Das Konzept klingt einfach und gut: In Containern werden gebrauchte aber noch gut erhaltene Kleidungsstücke eingesammelt. Bei der anschließenden Sortierung werden besonders gute Stücke an Second-Hand-Läden zum Verkauf gegeben. Ein Teil der Kleidung geht auch nach Afrika, zusammen mit dem Geld aus dem Verkauf von Gebrauchtkleidung. Doch diese Theorie wird bei Humana People to People e.V. nur bedingt umgesetzt. Die beiden mit der Sammlung und dem Verkauf beauftragten Firmen haben in 2007 weit mehr Gewinn erzielt, als der Verein insgesamt an Spendenaufkommen hatte. Konkret darauf angesprochen, hat Julia Breitenstein, Vorstand vom Humana-Verein, die bis dahin gepflegte Kommunikation abgebrochen. [mehr]

List-Image: Slum KalkuttaSlum in Kalkutta, Indien
Quelle: www.pro-interplast.de

Pro interplast Seligenstadt e.V.

Vorbildliches Engagement mit Herz und Verstand

12.05.2009 • Weniger als zwei Prozent Verwaltungskosten, kein Cent für Werbung und absolute Transparenz: Pro interplast Seligenstadt e.V. ist keine Hilfsorganisation wie viele andere. Es gibt klare Regeln und die wichtigste lautet: Es darf kein Cent unnötig ausgegeben werden. Aufgestellt hat sie Waltraud Huck. Dass die Gründerin und Vorsitzende des Vereins lebt, was sie sagt, zeigt der Kassenbericht. Im vergangenen Jahr gingen gerade einmal 1,91 Prozent der Einnahmen in Verwaltung und sonstige Ausgaben. Der Rest, über 350.000 Euro, floss direkt und unkompliziert in verschiedene Hilfsprojekte auf der ganzen Welt. [mehr]

Die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks

Geänderte Förderbedingungen machen Sternstunden e.V. noch interessanter

30.04.2009 • Seit 1993 setzt sich Sternstunden e.V. für Kinder und Jugendliche ein, die krank, behindert oder in Not geraten sind. Durch die Sponsoren Bayerischer Rundfunk, BayernLB, bayerische Sparkassen und Versicherungskammer Bayern ist es möglich, 100 Prozent der Spenden weiter zu leiten. Insgesamt sind dadurch seit Gründung 1.600 Projekte mit 82 Millionen Euro gefördert worden. [mehr]

Logo: CreditreformVerband der Vereine Creditreform

In teilweise eigener Sache

Auskünfte von Creditreform sind nicht immer verlässlich

28.04.2009 • Wie viele Unternehmen hat sich auch CharityWatch.de kürzlich auf eine beim Verband der Vereine Creditreform e.V. eingeholte kostenpflichtige Auskunft verlassen. Doch leider war diese in zwei Punkten fehlerhaft. Da die betroffene Firma sofort anwaltlich gegen die Veröffentlichung von CharityWatch.de vorging, entstanden erhebliche Kosten. Unabhängig davon, dass die Korrektur eines eindeutigen Fehlers auch ohne Einschaltung von Anwälten sofort vorgenommen worden wäre, ist in diesem Zusammenhang die Reaktion des Verbandes der Vereine Creditreform e.V. von besonderem Interesse. Stefan Reyak von deren Rechtsabteilung schrieb in einer Stellungnahme sinngemäß, dass eine Auskunft bei Creditreform nicht ausreicht, um den journalistischen Anspruch an eine sorgfältige Recherche zu erfüllen! Damit sagt Reyak aber auch, dass Creditreform bei ihren Veröffentlichungen diese journalistischen Standards nicht erfüllt, sonst wäre sie ja als zitierbare Quelle geeignet. [mehr]

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