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20.11.2009 von Stefan Loipfinger

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#806 Kinder in Valmiera e.V. zu Anfrage Organisation (05.02.2010)
Liebe Kinder in Valmiera e.V.,
ich habe eine Frage zur Unterstützung der Band "Die Emsperlen" für ihre Initiative. Erstmal finde ich es toll, wenn Musiker, die nicht bereits den großen Durchbruch geschafft haben, sich sozial engagieren und dafür auch ganz direkt Teile ihres Gewinns verwenden. Was ich allerdings nicht verstehe, ist warum sie nur auf einen Teil ihrer Gage verzichten wenn der Veranstalter bereit ist "Kinder in Valmiera" zu unterstützen. Wäre nicht auch eine Unterstützung über die Gage ohne Einwilligung des Veranstalters möglich ? War nur ein Gedanke der mir beim Lesen kam.
Viel Erfolg und liebste Grüße,

Patricia
von CharityWatch.de-Leser PatriciaS**

Re: von Kinder in Valmiera e.V. (info@kinderinvalmiera.de)
vom 25.02.2010 13:20:59

Liebe Patricia,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit. Generell haben Sie recht, es wäre auch möglich das die Musiker ohne Einverständniss des Veranstalters einen auf einen Teil Ihrer Gage zu unseren Gunsten verzichten.
Bei den " Emsperlen" handelt es sich jedoch um eine regional sehr baknnte Band, die zum größten Teil aus Musikern besteht, welche auch einen "nomalen" Job haben. Die Kosten für Auftritte (Musikanlage, Tontechniker etc.) fallen natürlich bei jedem Auftritt an und werden von der Gage finanziert. Die Gruppe unterstützt uns mit Werbung. Sie sprechen bei Ihren Auftritten über den Verein "Kinder in Valmiera" und sorgen so für Mundpropaganda. Dieses ist für uns sehr wichtig. Ferner verkaufen Sie CD's von dem Erlös 2€ pro CD an uns geht. Im Dezember waren die Bandleader mit uns in Valmiera um in verschiedenen Kindereinrichtungen Weihnachtslieder mit den Kindern zu singen. (siehe unsere Homepage). Alles was ich sagen möchte: Die Gruppe unterstützt uns sehr. Unser Gedanke ist und war es das wenn ein Veranstalter von dem Engagement der Gruppe für Lettland weiß und gerne Helfen möchte, er dieses sagt und dann ein Teil an uns Gespendet wird. Ferner ist es möglich einen potenziellen veranstalter in Gesprächen von unserer sinnvollen und wichtigen Arbeit zu Überzeugen und hierdurch längerfristig an uns binden zu können.

Ich hoffe sie verstehen unser Ziel. Über eine erneute Kontaktaufnahme freuen wir uns.

Mit freundlichen Grüssen
Stephan Kaiser

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 Öffentliches Frageportal schafft Transparenz

Gemeinnützigkeit bedeutet nicht nur, Steuerprivilegien zu genießen. Es ist vor allem eine Verpflichtung, der Gemeinschaft zu nützen. Dazu gehört, dass über die Verwendung des Geldes von Spendern, der Mitglieder oder der öffentlichen Hand Rechenschaft abgelegt wird. Für viele Organisationen ist das eine Selbstverständlichkeit. Weil es aber keine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung der Finanzen gibt, sind nicht alle dazu bereit. Oft genug mit gutem Grund, etwa wenn Aktionen zur Geldeinsammlung weit über die Hälfte der Gesamteinnahmen verschlingen und für die beworbenen Hilfsprojekte kaum noch Geld übrig bleibt. Doch woher weiß der Spender, welcher Verein sein Vertrauen verdient und welcher nicht? Das neue öffentliche Frageportal von CharityWatch.de hilft, die „Spreu vom Weizen zu trennen“.

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Die „offene Mail“ als moderne Form des offenen Briefes liefert ein wichtiges Qualitätskriterium für die Transparenzbereitschaft einer Organisation. Nur wer wirklich bereit ist über seine gemeinnützige Arbeit zu informieren und sich mit gegebenenfalls kritischen Themen ernsthaft auseinandersetzt, hat das Geld der Spender verdient!

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