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Für eine bessere Spendenkultur
4/7/2011 von Arnulf Müller-Delius
Archivtext

Freie Lichtenberger Hilfe und Tafeln e.V.

Namensstreit um die Verwendung des Begriffs „Tafeln“

Im schon seit längerer Zeit andauernden Streit um die Namensgebung der „Freien Lichtenberger Hilfe & Tafeln e.V.“ darf die Lichtenberger Hilfe aufgrund einer einstweiligen Verfügung durch das Landgericht Berlin den Begriff „Tafeln“ nicht mehr führen. Seit Mitte Januar 2011 nennt sich der Verein aufgrund eines Beschlusses der Mitgliederversammlung vom 12.01.2011 „Freie Lichtenberger Hilfe und Tafeln e.V.“

Tafelgrundsätze. Wie die Vorstandsvorsitzende der Berliner Tafel e.V. Sabine Werth mitteilt, bestehen für das Führen des Begriffes „Tafel“ bestimmte Grundsätze. Der Name „Tafel“ ist ein geschützter Begriff, dessen Verwendung erst durch die Anerkennung dieser Tafelgrundsätze möglich ist. Diesen „Ehrenkodex“ wollte aber der Vorstandsvorsitzende der Lichtenberger Hilfe, Peter Wöhler, nicht unterschreiben. Da die Lichtenberger Hilfe aber trotzdem den Begriff „Tafel“ in ihren Vereinsnamen aufgenommen hat, wurde auf gerichtlichem Weg, das Führen dieses Namenszusatzes untersagt.

Stellungnahme. In einer mündlichen Stellungnahme von Peter Wöhler stellte dieser klar, dass der Verein Widerspruch einlegen wird und die Rechtsanwälte den Rest klären werden. Derzeit ist auf der Homepage der Lichtenberger Hilfe der Begriff „Tafeln“ im Vereinsnamen an allen Stellen entfernt worden, und durch ein Fragezeichen ersetzt worden.

CW-Meinung. Wer den geschützten Namen Tafel führen will und gleichzeitig nicht bereit ist, die Tafelgrundsätze zu akzeptieren, der verdient diesen Namenzusatz auch nicht.

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